22. Januar 1920 – Chiara Lubich wird in Trient geboren und auf den Namen Silvia getauft. Ihre Eltern – die Mutter praktizierende Christin, der Vater Sozialist – unterhalten eine Druckerei. Ihr Bruder Gino – aktiv im Widerstand gegen den Faschismus – ist später als Journalist bei der Tageszeitung L’Unità tätig.

1938 – Nach ihrem Diplom als Grundschullehrerin unterrichtet sie zunächst in Castello, Livo/Val di Sole und in Trient. An der Universität in Venedig beginnt sie das Studium der Philosophie, muss es aber wegen des 2. Weltkrieges abbrechen.

1939 – Als Teilnehmerin an einem Kurs für Jugendliche der „Azione Cattolica“ besucht sie den Marien-Wallfahrtsort Loreto und erkennt als ihre Berufung einen „vierten Weg“, den es bisher in der katholischen Kirche nicht gab.

1943 – Sie widmet sich dem Dritten Orden der Franziskaner. Beeindruckt von der radikalen Entscheidung Chiaras von Assisi nimmt sie deren Namen an.

7. Dezember 1943 – Durch das Gelübde der Ehelosigkeit bindet sie sich für immer an Gott. Dieser Tag wird als Entstehung der Fokolar-Bewegung angesehen.

13. Mai 1944 – Bei einem großen Bombenangriff auf Trient wird auch das Haus der Familie Lubich getroffen. Während die Familie Zuflucht ausserhalb sucht, entscheidet sich Chiara wegen der entstehenden Bewegung in der Stadt zu bleiben. Am Kapuzinerplatz findet sie zusammen mit ihren Gefährtinnen eine kleine Wohnung. So entsteht das „Fokolar“.

1947 – Carlo De Ferrari, der Erzbischof von Trient, erteilt der Bewegung die kirchliche Anerkennung auf Diözesanebene mit der Erklärung: „Hier ist der Finger Gottes am Werk“.

1948 – In Trient wird das erste Männerfokolar eröffnet. Chiara trifft im italienischen Parlament (Montecitorio) in Rom Igino Giordani. Er ist verheiratet, hat 4 Kinder, ist Parlamentsabgeordneter, Schriftsteller, Journalist, Pionier der Ökumene. Er wird der erste verheiratete Fokolar. Chiara sieht in ihm einen Mitbegründer der Bewegung wegen seines großen Beitrags zur Ökumene und der Umsetzung der spirituellen Inhalte in soziales Handeln.

1949 – 1959 – Chiara begibt sich zusammen mit ihren Gefährtinnen Sommer für Sommer in die Trientiner Dolomiten. Immer mehr Menschen folgen ihnen dorthin und bilden gewisser Maßen eine kleine Gesellschaft, die im Evangelium begründet ist. Daraus entsteht die „Mariapoli“, Stadt Mariens. 1959 nehmen in Fiera di  Primiero mehr als 10.000 Menschen aus 27 Ländern.daran teil.

1953 – Für Verheiratete, die sich ihrem Stand entsprechend Gott weihen wollen, eröffnet sich die Möglichkeit, zum Frauen- bzw. Männerfokolar zu gehören.

1954 – Chiara gründet die Zweige der Diözesanpriester und Ordensmänner, die mit der Bewegung  verbunden sind. –  Pasquale Foresi empfängt vom Erzbischof von Trient als erster Fokolar die Priesterweihe. Chiara sieht auch in ihm einen Mitbegründer der Bewegung: u.a. wegen der Förderung der Studien innerhalb der Bewegung, seiner Beteiligung bei der Ausarbeitung des Allgemeinen Statuts, der Gründung des Verlags sowie der internationalen Siedlung Loppiano (Florenz).

1956 – Die Erstausgabe der Zeitschrift „Città Nuova“ erscheint. – Der Zweig der „Freiwilligen“ entsteht: in ihm finden sich Menschen, die Gott in die Gesellschaft hinein tragen und ihren Möglichkeiten entsprechend zu deren Erneuerung beitragen wollen.

1959 – Mit dem Titel „Meditationen“ wird die erste Sammlung von geistlichen Schriften von Chiara veröffentlicht; damit beginnt der Verlag „Città Nuova“ seine Tätigkeit.

Die Fokolare verbreiten sich jenseits des „Eisernen Vorhangs“ in den osteuropäischen Ländern.

1961 – In Darmstadt (Deutschland) trifft sich Chiara  mit evangelisch-lutherischen Pfarrern, die die im Evangelium wurzelnde Spiritualität kennen lernen wollen. Damit ist  für die Bewegung der Weg der Ökumene eröffnet.

1962 – Es erfolgt die erste päpstliche Anerkennung ad experimentum  durch Johannes XXIII unter dem Namen „Werk Mariens“.

1963 – In Rocca di Papa (Rom) wird das erste “Mariapoli-Zentrum” zur Schulung der Angehörigen der Bewegung eingeweiht.

1964 – In Incisa Val d’Arno (Florenz) im Ortsteil Loppiano entsteht die erste „ständige Mariapoli“, eine Siedlung, die Zeugnis geben will.

1966 – Der Erzbischof von Canterburry und Primas der Anglikanischen Gemeinschaft, Dr. Michael Ramsey, empfängt Chiara und ermutigt zur Verbreitung der Fokolar-Spiritualität in der Kirche von England.

Chiara gründet die Gen-Bewegung (Neue GENeration).

In Fontem (Kamerun) legt sie den Grundstein für ein Krankenhaus, um dem Stamm der Bangwa zu helfen; im Laufe der Zeit entsteht eine Siedlung, als Zeugnis der Einheit  und der Zusammenarbeit zwischen den Fokolaren und der einheimischen Bevölkerung.

Chiara gründet die Pfarreibewegung als Antwort auf die Ermutigung Papst Paul VI, den Geist der Einheit in Pfarreien und Diözesen hineinzutragen.

1967 – Die Begegnung in Istanbul mit Athenagoras I, dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel ist die erste von 24 weiteren Audienzen.

Die Bewegung „Neue Familien“ entsteht.

1968 – Chiara gründet die Gen-Bewegung (Gen=neue Generation der Fokolar-Bewegung) und die Gen’s, eine Bewegung für Seminaristen.

1968 ist auch das Jahr der Gründung der „Neuen Gesellschaft“, der Zusammenschluss aller sozialen Initiativen der Bewegung, die besonders den Freiwilligen anvertraut ist.

1970 – Chiara gründet für jüngere Jugendliche als dritte Generation der Fokolar-Bewegung die Bewegung der Gen3.

1971 – Die Bewegung für Ordensfrauen, die sich zur Fokolar-Bewegung gehörig fühlen,  wird gegründet. Papst Paul VI gibt dazu seinen Segen.

1975 – Aus Anlass des „Heiligen Jahres“ versammeln sich  25 Tausend Jugendliche zum „Genfest“.

1976 – Angestoßen von Bischof Klaus Hemmerle von Aachen (Deutschland) beginnt die Tradition der jährlichen internationalen  Treffen der „Bischöfe, Freunde der Fokolar-Bewegung“. Dabei soll die Spiritualität der Einheit vertieft und eine echte Kollegialität erfahrbar werden.  Bischof Klaus Hemmerle wird als Mitbegründer der Fokolar-Bewegung angesehen.

1977 – Chiara erhält in der Giuldhall in London den Templeton-Preis für den Fortschritt der Religionen in Anwesenheit von Vertretern verschiedener Religionen. Damit entsteht offiziell der Dialog mit den Angehörigen der  Weltreligionen.

1980 – Im römischen Stadion Flaminio versammeln sich 40.000 Jugendliche zum internationalen Genfest, der bisher größten öffentlichen Veranstaltung der Bewegung.

1981 – Auf Einladung von  Nikkyo Niwano, Gründer der buddhistischen Laienbewegung Rissho Kosei-kai, spricht Chiara über ihre Erfahrung als Christin im Tempel der Rissho Kosei-kai  in  Tokio vor 10.000  Buddhisten. Damit beginnt ein fruchtbarer Dialog und eine Zusammenarbeit  auf  humanistischer Ebene als Beitrag zum Frieden.

1982 – Ermutigt durch Johannes Paul II treffen sich erstmals „Bischöfe, Freunde der Fokolar-Bewegung“ aus verschiedenen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften.

1983 – Der erste internationale Kongress der „Bewegung  für eine neue Gesellschaft“ findet in Rom statt. 15.000 Menschen aus aller Welt nehmen daran teil.

1984 – Für Kinder gründet Chiara die Gen4-Bewegung.

Johannes Paul II besucht das internationale Zentrum der Bewegung in Rocca di Papa (Rom).

1985 – Chiara wird als Beraterin des Päpstlichen Rates für die Laien berufen.

Sie nimmt an der außerordentlichen Synode  20 Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil teil. Das Genfest in Rom ist die Geburtsstunde der „Jugend für eine geeinte Welt“, deren Animatoren aus der Gen-Bewegung kommen.

1988 – Chiara erhält in Augsburg (Deutschland) den Preis zum Augsburger Friedensfest.

1990 – Der Päpstliche Rat für die Laien approbiert das überarbeitete Allgemeine Statut der Fokolar-Bewegung .

Unter Mitarbeit von Bischof Klaus Hemmerle eröffnet Chiara die „Scuola Abbà“, die die im Charisma der Einheit enthaltene Doktrin erarbeiten soll.

1991 – In der „Mariapoli Araceli“ bei San Paolo/Brasilien gibt Chiara den Anstoß zum Projekt “Wirtschaft in Gemeinschaft”.

1993 – Das 2. Familyfest in Rom wird über Mondovision von etwa 500 Millionen  Menschen in allen Kontinenten verfolgt.

1994 – Chiara wird zur Ehrenvorsitzenden der WCRP (Weltkonferenz der Religionen für den Frieden) ernannt.

1996 – In Neapel treffen sich Politiker, die in Kontakt mit der Fokolar-Bewegung stehen, mit Chiara. Es ist der Beginn des Forums „Politik und Geschwisterlichkeit“.

In Paris wird Chiara für „Erziehung zum Frieden“ mit dem  Unesco-Preis ausgezeichnet.

Die Universität von Lublin in Polen verleiht Chiara die Ehrendoktorwürde in Sozialwissenschaften. Es folgen weitere 11 Ehrendoktorwürden: in Theologie ( Philippinen und Taiwan, 1997, Slowakei 2003, Liverpool 2008), Kommunikatioswissenschaften ( Thailand 1997), Humanwissenschaften (USA 1997), Philosophie ( Mexiko 1997), Interdisziplinäre Wissenschaften ( Argentinien, 1998), Religionswissenschaften ( Brasilien, 1998), Ökonomie ( Brasilien, 1998, Italien, 1999), Psychologie (Malta 1999), Pädagogik (USA 2000), Kunst (Venezuela 2003), Theologie des geweihten Lebens (Rom 2004).

1997 – In Bangkok (Thailand) begegnet Chiara dem höchsten Patriarchen des thailändischen Buddhismus, H.H. Somdet Phra Nyanasamvara, der zum Dialog und zur Zusammenarbeit zwischen Buddhisten und der Bewegung ermutigt. In Chiang Mai spricht Chiara über ihre Erfahrung  vor vielen buddhistischen Mönchen (Frauen und Männer) und Laien.

In Manila (Philippinen) stellt sie die Fokolar-Bewegung der Generalversammlung der Bischofskonferenz vor. Später geschieht das auch vor den Bischofskonferenzen von Taiwan, Schweiz, Argentinien, Brasilien, Kroatien, Polen, Indien, Tschechien, Slowakei, Österreich.

Im Glaspalast der UNO in New York spricht sie bei einem Symposium, dass zu ihren Ehren von der WCRP organisiert wurde, über die Einheit der Völker.

Auf Einladung des Imam W.D. Mohammed, des Gründers der „Muslim american society“, spricht Chiara vor dreitausend afro-amerikanischen Muslimen in der Malcolm X Moschee in Harlem über ihre Erfahrung.

In Graz (Österreich) spricht Chiara bei der Eröffnung der 2. ökumenischen europäischen Versammlung (veranstaltet vom Rat der europäischen Bischofskonferenzen/CCEE und der Konferenz der christlichen Kirchen in Europa /KEK) über die Spiritualität der Einheit als einer „ökumenischen Spiritualität“.

1998 – In Buenos Aires (Argentinien) findet eine Begegnung mit der jüdischen Gemeinde statt.

Der brasilianische Präsident verleiht Chiara die Auszeichnung „Kreuz des Südens“ für ihren Einsatz für die benachteiligten Klassen und für die Unterstützung der Wirtschaft in Gemeinschaft.

Auf dem Petersplatz in Rom findet das erste internationale Treffen der kirchlichen Bewegungen und neuen  geistlichen Gemeinschaften mit mehr als 300.000 Teilnehmern statt. Chiara ist eine von vier Gründerpersönlichkeiten und beteuert dem Papst, dass sie sich für die Gemeinschaft unter den Bewegungen einsetzen will.

In Straßburg erhält sie den Menschenrechtspreis 1998 des Europa-Rates.

In Bern (Schweiz) spricht sie bei der offiziellen Feier zum 150jährigen Bestehen der Schweizer Verfassung.

1999 – Chiara wird zu einer Tagung „Gesellschaft und Markt, Demokratie und Solidarität“ in Straßburg aus Anlass des 50 jährigen Jubiläums des Europa-Rates eingeladen und spricht dabei über die Erfahrung der Wirtschaft in Gemeinschaft.

In Speyer (Deutschland) findet auf Anregung von Chiara zusammen mit der Gemeinschaft Sant’Egidio und der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche eine Begegnung von Gründern und Verantwortlichen von 41 kirchlichen Bewegungen und neuen geistlichen Gemeinschaften statt, bei der es eine ermutigende Botschaft  von Johannes Paul II gab.

In Augsburg (Deutschland) nimmt Chiara an den Feierlichkeiten zur Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre teil und trifft mit den höchsten Vertretern des Lutherischen Weltbundes zusammen.

2000 – Rom und Florenz erteilen Chiara die Ehrenbürgerschaft. In den folgenden Jahren folgen siebzehn weitere Ehrenbürgerschaften, darunter die von Palermo, Turin, Mailand und Buenos Aires.

Ihr wird das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

In Rothenburg (Deutschland) trifft sie mit Vertretern von 50 Bewegungen und Gemeinschaften aus dem evangelischen Raum zusammen.

In Washington DC findet ein Treffen von mehr als fünftausend afro-amerikanischen Muslimen der „American muslim society“ und Christen aus der Fokolar-Bewegung statt. Der dort begonnene Dialog wird in verschiedenen Städten der USA weitergeführt.

In Rom, im Palazzo San Macuto  spricht Chiara vor einer Gruppe von Parlamentsabgeordneten über die Ziele des „Forums Politik und Geschwisterlichkeit”.

Bei einer Begegnung mit Angehörigen der Franziskanischen Gemeinschaften in Assisi regt sie einen gemeinsamen Weg der Gemeinschaften alter und neuer Charismen an.

2001 – In Coimbatore (Tamil Nadu) in Indien wird Chiara von zwei Ghandianischen Institutionen (Shanti Ashram und Sarvodaya Movement) mit dem Preis „Verteidiger des Friedens“) ausgezeichnet.

In Prag (Tschechien) begegnet sie dem Präsidenten Vaclav Havel.

In Bratislava (Slowakei) spricht sie in einer Versammlung des Parlaments vor 150 Abgeordneten und Bürgermeistern über die „Politik der Gemeinschaft“.

In Innsbruck (Österreich) findet unter dem Thema „1000 Städte für Europa“ eine Veranstaltung für Bürgermeister statt, an der Chiara über ihre Erfahrung der Geschwisterlichkeit spricht.

2002 – In Castelgandolfo (Rom) findet ein Symposium zum interreligiösen Dialog zwischen Mitgliedern der „Scuola Abbà“ der Fokolar-Bewegung und angesehenen Vertretern und Professoren des Hinduismus statt.

In Genf spricht Chiara in der Kathedrale Saint Pierre auf Einladung des Präsidenten der protestantischen Kirche von Genf über die Ökumene. Beim Ökumenischen Rat der Kirchen  stellt sie die „Gemeinschaftliche Spiritualität“ als Möglichkeit für eine „Ökumenische Spiritualität“ vor.

In Barcelona (Spanien) bringt sie ihr Projekt der weltweite Geschwisterlichkeit vor das Parlament von Katalonien. In Montserrat spricht sie zu 400 Ordenschristen über ihre Lebenserfahrung. In Madrid vertritt sie ihre politische Botschaft am dortigen Sitz des Europa-Parlaments vor Politikern und maßgeblichen Behördenvertretern.

2003 – In Indien setzen Chiara Lubich und ihre Mitarbeiter den Dialog fort mit hinduistischen Wortführern des Somaiya Colleges, mit dem Bharatiya Bhavan, mit der Swadhyaya Family, mit den Gandhianern des Sarvodaya Movement und mit der Gandhigram University. Gleichzeitig kommt es in Mumbai und Delhi auf Einladung von Kardinal Dias und von Erzbischof Conceissao zu fruchtbaren Begegnungen mit Katholiken.

In Castelgandolfo (Rom) wird ein internationaler marianischer Kongress abgehalten, dem später 157 nationale und lokale Kongresse in den 5 Kontinenten folgten. Johannes Paul II hatte die Fokolar-Bewegung eingeladen, ihren Beitrag zum Jahr des Rosenkranzes für den Frieden in der Welt zu geben.

2004 – Chiara erhält vom italienischen Staatspräsidenten das Ehrenzeichen Cavaliere di Gran Croce.

In Stuttgart (Deutschland) findet zeitgleich mit der Erweiterung der Europäischen Union auf 25 Länder die Tagung „Miteinander für Europa“ statt. Neben den 9000 Teilnehmern sind es 100.000 Personen bei 163 Parallelveranstaltungen in europäischen Städten, die das Geschehen per Satellit verfolgen. Insgesamt ist es die Frucht eines Weges der Freundschaft zwischen mehr als 150 Bewegungen aus der katholischen Kirche, den evangelischen, orthodoxen, anglikanischen Kirchen sowie einigen Freikirchen.

2007 – Am 7. Dezember wird mit Päpstlichem Dekret das Institut Sophia mit Sitz in Loppiano errichtet; es ist eine Folge der Scuola Abbà. Für Chiara Lubich ist die Unterzeichnung der letzte offizielle Akt.

14. März 2008 – Nach langer Krankheit stirbt Chiara in ihrem Haus in Rocca di Papa, nachdem Hunderte von Menschen an ihrem Krankenbett Abschied genommen hatten. Kurz vor ihrem Tod hatte sie Bartolomäus I, der ökumenische Patriarch von Konstantinopel, im Krankenhaus besucht. Auch der persönliche Brief von Papst Benedikt XVI war eine große Freude für Chiara.