Gott ist die Liebe
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Während der Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs trafen sich Chiara und ihre ersten Gefährtinnen im Luftschutzkeller. Sie nutzen diese kostbaren Gelegenheiten des Zusammenseins, um über diese neue Weise des Christseins zu sprechen, über das Leben nach dem Evangelium. Sie waren noch ganz erfüllt von ihrer umwerfenden Erkenntnis, dass Gott sie ganz persönlich liebte und hatten Gott – die Liebe zum unverrückbaren Zentrum ihres Lebens gemacht. „Jedes Ereignis jener Zeit traf uns tief ins Herz“, berichtete Chiara später, „Gott erteilte uns eine eindeutige Lektion: alles ist Eitelkeit der Eitelkeiten, alles vergeht. Aber gleichzeitig ließ Gott mich fragen: ’Aber gibt es denn überhaupt ein Ideal, das die Bomben nicht zerstören und dem wir unser Leben schenken können?’ Die Antwort war klar: Gott. Und so beschlossen wir, ihn zum Ideal unseres Lebens zu wählen.“

Im Jahr 2000 schrieb Chiara: „Gott. Gott hat sich uns inmitten des Krieges und seiner Verwüstungen als derjenige gezeigt, der er ist: als Liebe. Der Ausgangspunkt dieser Spiritualität, die der Heilige Geist ins Leben gerufen hat, war die Erkenntnis, dass Gott Liebe ist. (Vgl 1 Joh 4,8).

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