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	<title>Fokolar-Bewegung</title>
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	<description>International Official Website</description>
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		<title>Kirchliche Bewegungen treffen Papst Franziskus</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 08:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gustavo Clariá</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jahr des Glaubens]]></category>
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		<category><![CDATA[Pentecoste 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Erzbischof Fisichella kündigt das Treffen der Bewegungen und neuen geistlichen Gemeinschaften an, der Verbände und Laienorganisationen, die Pfingsten in Rom zusammenkommen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/13hp0165.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-85564" style="margin-right: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/13hp0165.jpg" alt="" width="300" height="250" /></a><strong>Es werden in Rom mehr als 120.000 Personen </strong>aus 150 Bewegungen und kirchlichen Gemeinschaften aus zahlreichen Ländern aller Kontinente erwartet. Das <a href="http://www.annusfidei.va/content/novaevangelizatio/it/eventi/vegliadipentecoste.html" target="_blank">Treffen der Bewegungen</a> und neuen geistlichen Gemeinschaften findet auf dem Petersplatz in Rom am <strong>18./19. Mai</strong> statt.</p>
<p>Dieses Ereignis, das zu den Veranstaltungen im <a href="http://www.focolare.org/de/news/2012/10/11/apertura-dellanno-della-fede/" target="_blank">Jahr des Glaubens </a>gehört, wurde von Erzbischof Fisichella, dem Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung, bei der Pressekonferenz vorgestellt, die im Pressesaal des Vatikan stattfand.</p>
<p>Das für die Veranstaltung gewählte <strong>Motto</strong> ist bezeichnend: <strong>„Ich glaube. Lass den Glauben in uns wachsen.“</strong> „Die Personalpronomen in diesem Satz – erklärte der Prälat – unterstreichen die intendierte Bedeutung. Jeder in der Kirche ist dazu berufen, seine Zugehörigkeit zu Christus und der Kirche persönlich zum Ausdruck zu bringen.“ Eine freie und persönliche Entscheidung. „Viele Jugendliche, Männer und Frauen – fügte er hinzu – haben in diesen Bewegungen nicht nur den Glauben, den sie einst verloren hatten, wiedergefunden“, sondern „eine wirkliche Lebenswende vollzogen“. „Die kirchlichen Gruppierungen – bekräftigte er – sind eine der offensichtlichsten Früchte des Zweiten Vatikanischen Konzils.“ Diese Worte erinnern an die Formulierung, die Benedikt XVI. gebrauchte, als er Pfingsten 2006 die neuen kirchlichen Bewegungen als „eine der wichtigsten Neuigkeiten, die der Heilige Geist in der Kirche zur Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils hervorgebracht hat“ bezeichnete.</p>
<p>Erzbischof Fisichella erläuterte weiter, dass man mit der Wahl des Pfingsttermins deutlich machen wolle, dass „in der Kirche heute diese neuen kirchlichen Bewegungen ein Zeichen der Gegenwart des Auferstandenen sind, der seine Kirche im Werk der Evangelisierung führt.“</p>
<p>Der Beginn des Treffens auf dem Petersplatz ist auf 15 Uhr festgelegt, es folgen Zeugnisse, künstlerische und musikalische Programmbeiträge. Die Teilnahme der internationalen Band <a href="http://www.genverde.it/default.asp" target="_blank"><em>Gen Verde</em></a> ist vorgesehen sowie ein Chor, der aus ca. 150 Personen aus unterschiedlichen Bewegungen besteht.</p>
<p><strong><a href="http://www.vatican.va/news_services/liturgy/libretti/2013/20130518-libretto-veglia-pentecoste.pdf?utm_medium=twitter&amp;utm_source=twitterfeed" target="_blank">Papst Franziskus</a> wird gegen 18 Uhr eintreffen</strong> und nachdem er Zeugnisse aus Irland und Pakistan gehört hat, wird er einen Dialog eröffnen und einige Fragen beantworten.</p>
<p>Am Sonntag, den 19.Mai wird der Papst um 10.30 Uhr auf dem <a href="http://www.vatican.va/news_services/liturgy/libretti/2013/20130519-libretto-pentecoste.pdf?utm_medium=twitter&amp;utm_source=twitterfeed" target="_blank">Petersplatz die Messe </a>feiern, danach folgt das Angelus-Gebet.</p>
<p>In diesen Tagen der Vorbereitung kehren Worte in die Erinnerung zurück, die <strong>Johannes Paul II.</strong> bei seinem ersten großen Treffen Pfingsten 1998 sagte: „Wie sehr braucht es heute reife Christen, die sich ihrer Identität bewusst sind, ihrer Berufung und ihrer Mission in Kirche und Welt! Wie sehr braucht es lebendige Gemeinschaften! Also gibt es <em>die Bewegungen und die neuen kirchlichen Gemeinschaften: sie sind die Antwort des Heiligen Geistes</em> auf diese dramatische Herausforderung am Ende des Jahrtausends. Ihr seid die geeignete Antwort.“</p>
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		<title>Pfingsten: Wenn die Liebe unter den Menschen kreist</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 07:45:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gustavo Clariá</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chiesa cattolica]]></category>
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		<category><![CDATA[Igino Giordani]]></category>
		<category><![CDATA[spiritualità]]></category>

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		<description><![CDATA[An Pfingsten erinnern sich die Christen an die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Apostel. Aus Anlass dieses Festes veröffentlichen wir einen Text von Igino Giordani.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-85552" style="margin-right: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130517-01.jpg" alt="" width="314" height="220" />«<a href="http://www.focolare.org/it/chiara-lubich/spiritualita-dellunita/spirito-santo/">„</a><a href="http://www.focolare.org/de/chiara-lubich/spiritualita-dellunita/spirito-santo/" target="_blank">Der Heilige Geist</a> vereint die Geschöpfe mit dem Schöpfer und schafft so eine menschlich-göttliche Lebensgemeinschaft. Indem das Pfingstfest bewirkte, dass aus der ‚Menge der Gläubigen ein Herz und eine Seele’ wurde (vgl. Apg 4,32), rief es als natürliche Folge der Einheit die Gemeinschaft des Lebens hervor. Das alltägliche Leben voller Ablenkung und Lärm wird so zu einem ganz und gar von der Präsenz Gottes durchdrungenen Zusammenleben, in dem die Schwestern und Brüder uns helfen, zu Gott hinaufzusteigen. Jeder Mensch, dem wir begegnen, gibt uns neue Lebenskraft: Wenn wir ihn lieben, wie wir Christus lieben, ermöglicht er uns den Zugang zu Gott. Dann ist der Weg des Lebens nicht mehr – wie häufig gesagt wird – ein Weg auf den Tod zu, sondern ein Wachsen hin auf die ewige Jugend.</p>
<p>Im Geist Gottes zu leben heißt, den Heiligen Geist in sich leben zu lassen. In dem Maß, in dem man Gott liebt, liebt man dann auch die Menschen, die seine Vertreter sind (…). Je mehr man die Gaben des Geistes weitergibt, desto mehr wachsen sie an. Um sich zu entwickeln und um zu brennen, muss sich die Liebe ausbreiten. Sie ist wie Blut und will kreisen. Sie ist wie Feuer und will sich ausweiten. Wie das natürliche Leben ein Wärmekreislauf von einer Zelle zur nächsten ist, so gingen von der ersten Zelle, die der Schöpfer ins Leben rief, eine beständige Weitergabe und ein beständiges Wachstum von Wärme in Zeit und Raum aus. So ist das übernatürliche Leben ein ständiger Austausch von Wärme, also Gnade und Liebe – von der Sonne, die Gott ist, zu den Menschen, denen Gott sich selbst schenkt. Kanäle für die Vermittlung dieser Gnade sind die Schwestern und Brüder, die in gewisser Weise Sakramente Gottes sind. Schließt man die Brüder und Schwestern aus, kann der Heilige Geist nicht mehr wirken, und das Leben bleibt stehen. Das ist nur zu gut verständlich: Die Liebe, die ich dem Nächsten gebe und der Nächste mir gibt, ist Gott in Bewegung.</p>
<p>Die Ursache für dieses Wunder findet sich in der Menschwerdung und damit in der Liebe. Da der Mensch als Abbild Gottes geschaffen ist, (…) ist er Gott, der – wenn man so sagen will – in menschlichen Grenzen lebt. Wenn dem so ist, muss ich die Menschen wie ein Abbild Gottes sehen und behandeln. Umgekehrt muss auch ich selbst mich als Vertreter Gottes verhalten; daher rühren meine Würde als Stellvertreter und meine Verpflichtungen im Handeln.</p>
<p>Der Mensch ist Erzeugnis Gottes und trägt in jeder Zelle des Körpers und in jeder Windung des Verstandes das Markenzeichen, das ihn als „Fabrikat des Ewigen“ ausweist. Von diesem Urheber hat er eine unverwechselbare Prägung erhalten, die jeden einzelnen Menschen zu einem Meisterwerk macht. In jedem Molekül trägt er den Nachweis für die Existenz Gottes, der ihn in die Welt gestellt hat. Vermittler dieser Vergöttlichung ist der Heilige Geist, der ursprünglich Handelnde bei der Menschwerdung Gottes. Alle menschlichen Wesen bekommen Anteil an der Vereinigung mit Gott. Die Liebe, die den Menschen zu einem Gott macht, ist die gleiche, die einen Gott zum Menschen machte.“</p>
<p><strong>Igino Giordani in: <em>La divina avventura (Das göttliche Abenteuer)</em>, Città Nuova, 1993, (Erstveröff. Garzanti, 1953)</strong></p>
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		<title>Die Person im subsaharischen Afrika</title>
		<link>http://www.focolare.org/de/news/2013/05/16/la-persona-nellafrica-sub-sahariana/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 07:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Chiara De Lorenzo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Africa]]></category>
		<category><![CDATA[Andere Schulen und Konferenzen]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Mariapoli Piero (Nairobi, Kenia) ist die 10. Schule für Inkulturation zu Ende gegangen. Unter den 287 Teilnehmern waren Priester, Laien und Jugendliche aus allen geographischen Zonen des afrikanischen Kontinents.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130515-03.jpg"><img class="wp-image-85503 alignright" style="margin-left: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130515-03.jpg" alt="" width="338" height="254" /></a><strong>Das subsaharische Afrika vereint im Denken seiner Völker</strong>: „Ein Land, auf dem man eine bessere Zukunft baut – bestätigt Gisèle Moulatsa aus Gabun – nicht, um in unserer kleinen Welt eingeschlossen zu bleiben, sondern um uns immer mehr für die universelle Familie zu öffnen.“ Eine bedeutungsvolle Aussage zum Abschluss der Begegnung, die vom 10.-13. Mai Teilnehmer aus verschiedenen afrikanischen Nationen zusammenführte.</p>
<p><strong>Was ist die Schule für Inkulturation? </strong>In dem Apostolischen Schreiben, <span style="text-decoration: underline"><a href="http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html" target="_blank">Evangelii nuntiandi</a></span> brachte Papst Paul VI. seine Sorge über den Bruch zwischen Evangelium und Kultur zum Ausdruck, und sah in diesem Bruch das Drama der heutigen Zeit. Er wünschte sich also, dass sich diese Kluft verringere, indem man sich <strong>den verschiedenen Kulturen mit größerem Interesse und Aufmerksamkeit annähere</strong>. Die Evangelisierung der Kulturen ist, wie auch von Johannes Paul II. unterstrichen wurde, die tiefste und umfassendste Form, weil die Botschaft Christi das Bewusstsein erreicht und die Gewohnheiten der Menschen prägt, ihre Aktivitäten, die Institutionen und Strukturen. In Übereinstimmung mit diesem Gedanken der Päpste gründete <a href="http://www.focolare.org/de/chiara-lubich/chi-e-chiara/">Chiara Lubich</a> im Mai 1992 während eines Besuchs in Nairobi die Schule für Inkulturation, die sich an der <a href="http://www.focolare.org/de/chiara-lubich/spiritualita-dellunita/">Spiritualität der Einheit</a> ausrichtet. Bei dieser Anlass nannte sie folgendes <strong>Ziel: einen Weg entdecken, mit den afrikanischen Kulturen und Werten Dialog zu führen</strong>, um die Evangelisierung unter den Völkern des Kontinents zu unterstützen.</p>
<p><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130515-05.jpg"><strong><img class="alignleft  wp-image-85506" style="margin-right: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130515-05.jpg" alt="" width="338" height="253" /></strong></a>In diesem Jahr stand „<strong><em>Die</em></strong> <strong><em>Person im subsaharischen Afrika“ </em></strong>im Mittelpunkt<strong>, </strong>ein Thema das<strong> </strong>aus der Perspektive der Anthropologie der afrikanischen Gemeinschaft und nach Charakteristiken geographischer Regionen behandelt wurde; biblisch-semitische und neutestamentliche Schriften; Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Beitrag der Spiritualität der Einheit. Die Teilnehmer teilten miteinander auch zahlreiche Erfahrungen, die die akademische Diskussion sehr bereicherten.</p>
<p><strong>„Die Untersuchung einiger Aspekte unserer Kultur im Licht des Evangeliums</strong> konfrontiert uns mit divergierenden Werten. Jesus ist anspruchsvoll“, erklärt Vital Muhindo aus dem Kongo. „Die Herausforderungen sind da: es ist nicht das Evangelium, das in unsere Kulturen eindringen muss, sondern unsere Kulturen in die Logik des Evangeliums.“ In diesem Zusammenhang erinnerte Victorien Kone an den einschneidenden <strong>Moment des Todes seiner Tochter</strong> <strong>Joëlle</strong>, die mit 6 Jahren starb. Nach der lokalen Tradition konnte die Kleine nicht beerdigt werden, weil sie sich noch im <em>Prozess des Person-Werdens</em> befand. „Wie könnten wir ihr eine würdige Beerdigung geben?“ fragt der Vater. „Obwohl sie noch klein war, war Joëlle spirituell sehr reif! Sie hatte eine tiefe Beziehung zu Chiara Lubich, wurde von allen geliebt, von Groß und Klein. Die Beerdigung hat stattgefunden, und sehr viele Personen haben teilgenommen. Es war ein Zeichen des Lebens. Die Art und Weise, die Dinge so zu tun, hat überrascht, aber es war ein Zeugnis, das die gemeinsame Mentalität beeinflusste.“</p>
<p>An dem diesjährigen Kurs nahm auch eine Gruppe Jugendlicher der Fokolar-Bewegung aus vielen Teilen der Welt teil, die ihr Projekt <em><a href="http://www.focolare.org/de/news/2013/03/05/ubuntu-io-sono-perche-noi-siamo/">Sharing with Africa</a></em> lancierten, eins der vielen Projekte des United World Project. Zeitgleich wurde die Woche für eine geeinte Welt in Burkina Faso begangen, wo ein Projekt mit der Kinderabteilung eines Krankenhauses durchgeführt wurde. In <a href="http://giovaniperunmondounito.blogspot.it/2013/05/genfest-nigeria-2013.html">Nigeria fand ein Genfest</a> mit 1000 Jugendlichen – Christen und Moslems – statt, und an der Elfenbeinküste wurde das United World Project der nationalen UNESCO-Kommission vorgestellt.</p>
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		<title>&#8220;Wehen des Geistes&#8221;</title>
		<link>http://www.focolare.org/de/news/2013/05/15/deutsch-wehen-des-geistes-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 16:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Bonnici</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chiara Lubich]]></category>
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		<category><![CDATA[Pentecoste 1998]]></category>
		<category><![CDATA[Sulle Ali dello Spirito]]></category>

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		<description><![CDATA[Papst Johannes Paul II. hat am 30. Mai 1998 zum ersten Mal in der Geschichte der Kirche die kirchlichen Bewegungen und neuen Gemeinschaften auf den Petersplatz zu einer gemeinsamen Begegnung eingeladen. In Vorbereitung auf die Begegnung mit Papst Franziskus am kommenden Pfingstfest veröffentlichen wir einen Ausschnitt aus der Videodokumentation des Medienzentrums der Fokolar-Bewegung über dieses Pfingstereignis von 1998.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Video &#8211; &#8220;Wehen des Geistes&#8221;</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/66249271" width="654" height="480" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>©Centro S. Chiara Audiovisivi Soc. Coop. a.r.l. All rights reserved</p>
<p>Der große Platz, den die Kolonnaden von Bernini einrahmen, kann die Menge der Teilnehmer aus 56 neuen Gemeinschaften und geistlichen Bewegungen nicht fassen. Sie vertreten etwa 80 Millionen Katholiken, größtenteils Laien. Zum ersten Mal treffen sich alle gemeinsam mit dem Papst.</p>
<p>Als riesigen, bunten Blumengarten bezeichnete jemand den Petersplatz an diesem sonnigen Nachmittag des 30. Mai. Die Mitglieder der verschiedenen Bewegungen mit ihren besonderen Charismen tragen dazu bei, die Kirche schöner, lebendiger und glaubwürdiger zu machen und bieten wirklich ein überraschendes Schauspiel von Einheit in der Verschiedenheit.</p>
<p>Das bezeugen auch die Gründer der vier am meisten verbreiten Bewegungen: <strong>Chiara Lubich, Kiko Arguello, Jean Vanier, Luigi Giussani</strong>. Ihre Charismen gründen im gleichen Geist und führen zur gemeinsamen Treue zur Kirche. Ihre Einheit verdeckt nicht die Unterschiede, sondern hebt hervor, dass das christliche Leben seinen Ursprung im Geheimnis der Dreifaltigkeit hat.</p>
<p><img class=" wp-image-85336 alignright" style="margin-left: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130514-02.jpg" alt="" width="356" height="238" />&#8230;In den wichtigsten Momenten im Leben der Kirche entstehen immer viele Charismen. Ich denke z.B. an das Konzil von Trient.(&#8230;) Ich meine, dass der Heilige Geist heute (&#8230;) in die gleiche Richtung weht und verschiedene Akzente setzt. Das Leben der Kirche ist einer Symphonie vergleichbar, einem großen Konzert, zu dem viele Instrumente und möglichst viele Stimmen gehören. (Piero Coda)<em></em></p>
<p>Eine große Vielfalt an Charismen also, aus denen viele geistliche Bewegungen entstanden sind. Der Papst unterstützt und ermutigt sie als Antwort des Heiligen Geistes auf die Herausforderungen des zu Ende gehenden Jahrtausends.</p>
<p>In seiner Ansprache zögert Johannes Paul II. nicht, zu behaupten, dass das, was vor zweitausend Jahren im Abendmahlssaal von in Jerusalem geschehen ist, sich an diesem Nachmittag auf dem Petersplatz wiederholt.</p>
<p><strong>Der Kirche hat der Heilige Geist</strong> erst vor wenigen Jahren mit dem II. Vatikanischen Konzil ein neues Pfingsten geschenkt und dadurch eine neue und unvorhergesehene Dynamik geweckt.(&#8230;) Ihr, die hier Anwesenden, seid der greifbare Beweis dieser Ausgießung des Heiligen Geistes. (Johannes Paul II)<em></em></p>
<p>Johannes Paul II. spricht mit Anerkennung von dem Weg, den die Bewegungen bisher zurückgelegt haben, und betont, dass sie jetzt einen neuen Abschnitt vor sich haben: den der kirchlichen Reife. Ihre gemeinsame Verkündigung soll eine gültige Alternative zur säkularisierten Kultur sein, die für Lebensmodelle ohne Gott wirbt.</p>
<p>(…) Die Bewegungen stellen ein wertvolles Kapital für die Mission der gesamten Kirche dar. Deren Gründer sagte nicht umsonst, dass es das Zeugnis der Einheit braucht, „damit die Welt glaubt”. Die missionarische Fruchtbarkeit der Bewegungen wird noch verstärkt, wenn dieses Zeugnis der Einheit in der Verschiedenheit aufleuchtet, damit die Welt glaubt. (Gusmán Carriquiri)<em></em></p>
<p>Ein Zeugnis der Einheit unter allen Bewegungen im Hinblick auf die Neuevangelisierung. Das ist die Herausforderung, die Chiara dem Papst gegenüber angenommen hat.</p>
<p>Wir wissen, dass sich die Kirche die volle Gemeinschaft unter den Bewegungen wünscht; ihre Einheit, die übrigens bereits begonnen hat. Wir versichern Ihnen, Heiligkeit, dass wir, nachdem unser spezifisches Charisma die Einheit ist, alles daransetzen werden, um zu ihrer vollen Verwirklichung beizutragen. (<a href="http://www.focolare.org/de/chiara-lubich/">Chiara Lubich)</a></p>
<p><img class="alignleft  wp-image-85339" style="margin-right: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130514-03.jpg" alt="" width="360" height="242" />Chiara übernahm damit eine Verpflichtung, die auch den Verantwortlichen aller anderen Bewegungen am Herzen liegt.</p>
<p><em> </em>Es ist wichtig, dass wir uns Möglichkeiten zum Dialog schaffen, so wie wir das mit Christen anderer Konfessionen und im interreligiösen Bereich tun. Wir alle sind Teil eines Ganzen, das viel größer ist als die einzelnen Bewegungen. Es geht einfach darum, dass jeder seinen Platz findet und zur rechten Beziehung mit den anderen findet. (Jean Vanier)<em></em></p>
<p>Wenn jeder von uns begreifen würde, wie wichtig sein persönlicher Beitrag ist, ein Beitrag, der aus einem Weg zu ganz bestimmten Zielen erwächst, dann könnten wir sicher &#8211; wie viele Flüsse gemeinsam ein Meer füllen &#8211; Einfluss auf viel mehr Bereiche der Kultur, der Wissenschaft usw. gewinnen. Zu oft haben wir diese Bereiche anderen überlassen, deren Angebote die Menschen nicht überzeugen (&#8230;) und sie nicht zu Jesus Christus führen. (Salvatore Martinez)</p>
<p>(&#8230;) Die Freundschaft unter den verschiedenen Bewegungen muss wachsen. Sie sollen einander kennenlernen, achten und lieben. Natürlich hat das nichts mit Politik, mit Bündnissen zu tun.(&#8230;) Ich erwarte mir, dass das gegenseitige Verständnis zwischen den Bewegungen wächst und das wird in dem Maß geschehen, in dem die verschiedenen Charismen sich für die Evangelisierung einsetzen. Es geht hier nicht um Koordinierung, es geht um einen Geist, der reifen, der eindringen muss in die verschiedenen Geschichten, Menschen und Bewegungen. (Andrea Riccardi)</p>
<p>Das scheint wirklich die beste Haltung zu sein, um den Erwartungen der Kirche zu entsprechen und der Einladung Folge zu leisten, die der Papst am Ende der historischen Begegnung vom 30. Mai ausgesprochen hat.</p>
<p>.:eute spricht Christus von diesem Platz aus zu jedem von euch: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!” (Mk 16,15)  Er zählt auf jeden von euch.´(Johannes Paul II)</p>
<p align="left"><em>Auszug aus dem Dokumentarfilm:</em></p>
<p align="left"><em><strong>Wehen des Geistes</strong></em></p>
<p align="left"><em>Die geistlichen Bewegungen &#8211; Frühling der Kirche</em></p>
<p align="left"><em>Originaltitel: „Sulle ali dello Spirito“, Centro Santa Chiara 1998</em></p>
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		<title>Philippinen: Auf dem Weg zum aktiven Bürger</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 08:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Chiara De Lorenzo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Pfarrgemeinde auf den Philippinen hat kurz vor den Kommunalwahlen zu einem Forum zum Thema: „Wie wird man vom passiven zum aktiven Bürger?“ eingeladen, an dem mehr als 2.000 Personen teilgenommen haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130516-06.jpg"><img class="alignleft  wp-image-85546" style="margin-right: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130516-06.jpg" alt="" width="286" height="192" /></a>Manila, die Hauptstadt der Philippinen. Über 11 Millionen Einwohner, eine Stadt großer sozialer Kontraste, wo engagierte Christen seit Jahren für eine echte Demokratie kämpfen, nachdem während einer jahrzehntelangen Diktatur die Kluft zwischen Armen und Reichen immer größer geworden ist.</p>
<p>Oft sind gerade die <strong>Pfarrgemeinden Orte, wo Solidarität</strong> konkret gelebt wird und viele soziale Initiativen ihren Anfang nehmen. Doch auch das <strong>Einüben eines aktiven Bürgerseins</strong> ist von großer Bedeutung, um das Land demokratisch aufzubauen.</p>
<p><strong>Die Pfarreien, die sich der Fokolar-Bewegung angeschlossen haben, bemühen sich seit langem um das Wachstum demokratischen Bewusstseins</strong> in der Bevölkerung, parallel zu zahlreichen sozialen Initiativen und Projekten.</p>
<p><strong>Aus Anlass der Wahl des Bürgermeisters</strong> und stellvertretenden Bürgermeisters von <strong>Manila </strong>hat die Pfarrei S. Roque ein Forum organisiert, um die Bevölkerung zu politischer Verantwortung aufzurufen und auszubilden.</p>
<p><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130516-07.jpg"><img class=" wp-image-85547 alignright" style="margin-left: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130516-07.jpg" alt="" width="307" height="206" /></a>Das Forum fand am 20. April statt, und wurde zusammen mit der Diözese von Manila, ihren 48 Pfarreien und dem Ministerium für öffentliche Angelegenheiten durchgeführt. <strong>Mehr als 2.000 Personen haben daran teilgenommen,</strong> darunter auch Abgeordnete, Führer der verschiedenen christlichen Verbände, Lehrer und Geschäftsleute.</p>
<p><strong>Die verschiedenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt</strong> haben ihre Regierungsprogramme vorgestellt für die nächsten drei Jahre und sich dem Dialog mit dem Publikum geöffnet. Kennzeichnend für die Veranstaltung war das Klima des Vertrauens und der gegenseitigen Achtung im Unterschied zu den bei Wahlkämpfen üblichen Attacken auf den Gegner. Es war eine echte Erfahrung von Geschwisterlichkeit, ungeachtet der politischen Gegensätze. Am Ende waren alle zufrieden.</p>
<p>„Ich hatte Angst – gab einer der Veranstalter zu – dass wir uns übernehmen würden, stattdessen war es ein voller Erfolg.“ Und ein Teilnehmer aus einer Pfarrei: „Ich weiß jetzt, wie die Politiker denken, welche Werte sie vertreten. So weiß ich, wen ich wählen will.“</p>
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		<title>Oreste Basso</title>
		<link>http://www.focolare.org/de/news/2013/05/15/oreste-basso/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 05:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Chiara De Lorenzo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenszeugnisse und Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oreste Basso]]></category>

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		<description><![CDATA[„Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme.“ (1 Kor 11,1) (1. Januar 1922 – 14. April 2013)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="margin-left: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/04/OresteBasso.jpg" alt="" width="314" height="235" />„<strong>Ich habe in meinem Leben sehr viel Glück gehabt</strong>; ich möchte die ganze Liebe Gottes zum Ausdruck bringen, aber ich glaube, es ist nicht möglich, all das zu sagen, was ich [von Ihm] empfangen habe und es weiterzugeben.“ So begann Oreste Basso 1997 einer Gruppe von Jugendlichen den roten Faden zu beschreiben, vom dem er seine Geschichte durchzogen sah.</p>
<p>Er wurde am 1. Januar 1922 in Florenz geboren. Seine Familie vermittelt ihm christliche Werte und eine Rechtschaffenheit des Geistes. Er liebt die geisteswissenschaftlichen Fächer und träumt von einem Beruf und einem „geordneten“ Leben. Der Krieg ist „eine furchtbare Erfahrung, denn dort sieht man alle menschlichen Ideale zusammenbrechen.“ Die einzige Sache, die nach dem Krieg bestehen konnte – erinnert er sich – waren die natürlichen Gefühle der Familie.</p>
<p>“ Nach seinem Diplom als Ingenieur findet er 1946 Arbeit in einer Fabrik in Sesto San Giovanni (Mailand), das &#8211; wegen der starken Präsenz der kommunistischen Partei und des faschistischen Widerstands im Zweiten Weltkrieg &#8211; als „Stalingrad Italiens“ bezeichnet wurde. Er wohnt in Mailand und geht abends oft in eine Kantine, wo er Freunde trifft – <a href="http://www.focolare.org/de/news/2012/01/26/piero-pasolini/">Piero Pasolini</a>, Danilo Zanzucchi, <a href="http://www.focolare.org/de/news/2011/11/10/guglielmo-boselli-guglia-maestro-di-vita-e-di-giornalismo/">Guglielmo Boselli</a>, Alfredo Zirondoli – die später zu den allerersten gehörten, die das Abenteuer der Fokolare begannen. Sie sprechen über Maritain, Neothomismus, Kunst, Musik. Einer von ihnen, Giorgio Battisti, schlägt Oreste eines Tages vor, „etwas Schönes kennenzulernen: Jugendliche, die das Evangelium leben.“</p>
<p>Eine von ihnen, <a href="http://www.focolare.org/de/news/2013/03/12/ginetta-calliari-fedelta-al-carisma-dellunita/">Ginetta Calliari</a>, die zu den ersten Gefährtinnen <a href="http://www.focolare.org/de/chiara-lubich/chi-e-chiara/">Chiara Lubichs</a> gehörte, traf sich mit ihnen und wurde mit Fragen bombardiert, die die jungen Leute bis tief in die Nacht an sie stellten. Man verabredet sich einmal im Monat und Ginetta kommt dazu eigens aus Trient. „Wir begannen zu verstehen“, erzählt Oreste, „dass das Evangelium etwas war, das nicht nur von Menschen gelebt werden kann, die weit von uns entfernt sind, sondern von uns, von dir, von mir und den anderen.“ Die Früchte dieses neuen Lebens sind offensichtlich: Oreste verdient sich die Wertschätzung eines Mitarbeiters, der politisch sehr aktiv ist, ihn beobachtet, sein Ideal des Evangeliums kennenlernt und ihm sagt: „Wenn Sie an diesen Gott glauben, dann kann auch ich an Ihn glauben wie Sie es sagen.“</p>
<p>1951 verlässt Oreste seine Wohnung und bildet das Fokolar von <a href="http://www.focolare.org/de/focolare-worldwide/europa/italia/" target="_blank">Mailand </a>zusammen mit den anderen, die diesen Weg durch Ginetta kennengelernt haben und ihm gefolgt sind. Kurz danach lernt er Chiara kennen: „Was für eine wunderbare Begegnung!“, sagte er. „Sie schien mir eine phantastische Person, in ihrer großen Einfachheit und Licht.“</p>
<p>Unterdessen nahm in verschiedenen Städten Italiens die Zahl der Personen zu, die die entstehende Bewegung näher kennenlernen wollten. Oreste Basso zog mit Lionello Bonfanti nach Parma. Seine Erzählung hat den Geschmack der ersten Zeiten: „Zum Schlafen hatten wir ein Sofa und zum Kochen kauften wir einen Gaskocher. Normalerweise aßen wir Käse, viel Milch. Milch war unsere Rettung! Aber wir waren wirklich froh.“</p>
<p>Es vergingen einige Jahre und die Fokolar-Bewegung – das Werk Mariens (das ist der offizielle Name, den Chiara der neuen kirchlichen Realität gab) – <a href="http://www.focolare.org/de/movimento-dei-focolari/storia/">verbreitete</a> und entfaltete sich in vielfältigen Aspekten. Oreste wurde daher gebeten, nach Florenz umzuziehen und dort Verantwortung zu übernehmen. Er stimmte sofort zu, obwohl ihm bei der Arbeit eine Beförderung angeboten worden war und der Generaldirektor selbst enttäuscht über seine Entscheidung war. „Es war der Anfang eines neuen Lebens“, kommentierte Oreste, „vollständig eingetaucht in das Charisma, dessen Trägerin Chiara ist.“</p>
<p><strong>Ende der 1950er Jahre wird er nach Rom zurückgerufen</strong>, wo er an der Seite Chiaras in seiner diskreten und zugleich humorvollen Art eine bedeutende Rolle spielt, auch bei der Ausarbeitung der Statuten des Werkes. 1981 wird er zum Priester geweiht, ein Sakrament das er als Privileg ansieht, eine Berufung zu einer größeren Liebe.</p>
<p><strong>Er wurde 1996 zum <a href="http://www.focolare.org/de/movimento-dei-focolari/organizzazione/">Ko-Präsidenten</a> der Bewegung gewählt</strong> und spielte eine wichtige Rolle bei <a href="http://www.focolare.org/de/chiara-lubich/chi-e-chiara/gli-ultimi-anni/">Chiaras Tod</a> (14. März 2008) und während der nachfolgenden Generalversammlung, bei der die Nachfolgerin der Gründerin gewählt wurde.</p>
<p><a href="http://www.focolare.org/de/news/2013/04/15/oreste-basso-focolarino-con-humour/">Nach dem Bekanntwerden seines Todes</a> kamen Botschaften vom Heiligen Vater, übermittelt von Kardinalstaatssekretär Bertone, sowie von Mons. Rylko, dem Präsidenten des päpstlichen Laienrats. Sie bezeugen die Radikalität seines Lebens nach dem Evangelium und die Einfachheit wahrer Beziehungen, die Oreste Basso Tag für Tag bis zum Ende aufgebaut hat.</p>
<p>Zahlreiche Zeugnisse treffen weiterhin ein und bringen Dankbarkeit und Zuneigung für Oreste zum Ausdruck.</p>
<p><a href="http://www.focolare.org/it/news/2013/04/17/oreste-basso-video-con-immagini/" target="_blank">Video mit Bildern</a></p>
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		<title>Das Abenteuer von Oreste Basso</title>
		<link>http://www.focolare.org/de/news/2013/05/14/lavventura-di-oreste-basso/</link>
		<comments>http://www.focolare.org/de/news/2013/05/14/lavventura-di-oreste-basso/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 06:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Chiara De Lorenzo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Costruendo l'Opera di Maria]]></category>
		<category><![CDATA[Focolarini]]></category>
		<category><![CDATA[Fokolar-Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Organization]]></category>
		<category><![CDATA[Scelte e impegno]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Storia]]></category>
		<category><![CDATA[Movimento dei focolari]]></category>
		<category><![CDATA[Oreste Basso]]></category>
		<category><![CDATA[Primi focolarini]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Monat nach dem Tod des engen Mitarbeiters von Chiara Lubich veröffentlichen wir ein kurzes Lebensbild. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="margin-left: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/04/OresteBasso.jpg" alt="" width="314" height="235" />„<strong>Ich habe in meinem Leben sehr viel Glück gehabt</strong>; ich möchte die ganze Liebe Gottes zum Ausdruck bringen, aber ich glaube, es ist nicht möglich, all das zu sagen, was ich [von Ihm] empfangen habe und es weiterzugeben.“ So begann Oreste Basso 1997 einer Gruppe von Jugendlichen den roten Faden zu beschreiben, vom dem er seine Geschichte durchzogen sah. Er wurde am 1. Januar 1922 in Florenz geboren. Seine Familie vermittelt ihm christliche Werte und eine Rechtschaffenheit des Geistes. Er liebt die geisteswissenschaftlichen Fächer und träumt von einem Beruf und einem „geordneten“ Leben. Der Krieg ist „eine furchtbare Erfahrung, denn dort sieht man alle menschlichen Ideale zusammenbrechen.“ Die einzige Sache, die nach dem Krieg bestehen konnte – erinnert er sich – waren die natürlichen Gefühle der Familie.“ Nach seinem Diplom als Ingenieur findet er 1946 Arbeit in einer Fabrik in Sesto San Giovanni (Mailand), das &#8211; wegen der starken Präsenz der kommunistischen Partei und des faschistischen Widerstands im Zweiten Weltkrieg &#8211; als „Stalingrad Italiens“ bezeichnet wurde. Er wohnt in Mailand und geht abends oft in eine Kantine, wo er Freunde trifft – Piero Pasolini, Danilo Zanzucchi, <a href="http://www.focolare.org/de/news/2011/11/10/guglielmo-boselli-guglia-maestro-di-vita-e-di-giornalismo/">Guglielmo Boselli</a>, Alfredo Zirondoli – die später zu den allerersten gehörten, die das Abenteuer der Fokolare begannen. Sie sprechen über Maritain, Neothomismus, Kunst, Musik. Einer von ihnen, Giorgio Battisti, schlägt Oreste eines Tages vor, „etwas Schönes kennenzulernen: Jugendliche, die das Evangelium leben.“</p>
<p>Eine von ihnen, <a href="http://www.focolare.org/de/news/2013/03/12/ginetta-calliari-fedelta-al-carisma-dellunita/">Ginetta Calliari</a>, die zu den ersten Gefährtinnen <a href="http://www.focolare.org/de/chiara-lubich/chi-e-chiara/">Chiara Lubichs</a> gehörte, traf sich mit ihnen und wurde mit Fragen bombardiert, die die jungen Leute bis tief in die Nacht an sie stellten. Man verabredet sich einmal im Monat und Ginetta kommt dazu eigens aus Trient. „Wir begannen zu verstehen“, erzählt Oreste, „dass das Evangelium etwas war, das nicht nur von Menschen gelebt werden kann, die weit von uns entfernt sind, sondern von uns, von dir, von mir und den anderen.“ Die Früchte dieses neuen Lebens sind offensichtlich: Oreste verdient sich die Wertschätzung eines Mitarbeiters, der politisch sehr aktiv ist, ihn beobachtet, sein Ideal des Evangeliums kennenlernt und ihm sagt: „Wenn Sie an diesen Gott glauben, dann kann auch ich an Ihn glauben wie Sie es sagen.“</p>
<p>1951 verlässt Oreste seine Wohnung und bildet das Fokolar von Mailand zusammen mit den anderen, die diesen Weg durch Ginetta kennengelernt haben und ihm gefolgt sind. Kurz danach lernt er Chiara kennen: „Was für eine wunderbare Begegnung!“, sagte er. „Sie schien mir eine phantastische Person, in ihrer großen Einfachheit und Licht.“</p>
<p>Unterdessen nahm in verschiedenen Städten Italiens die Zahl der Personen zu, die die entstehende Bewegung näher kennenlernen wollten. Oreste Basso zog mit <strong>Lionello Bonfanti</strong> nach Parma. Seine Erzählung hat den Geschmack der ersten Zeiten: „Zum Schlafen hatten wir ein Sofa und zum Kochen kauften wir einen Gaskocher. Normalerweise aßen wir Käse, viel Milch. Milch war unsere Rettung! Aber wir waren wirklich froh.“</p>
<p>Es vergingen einige Jahre und die Fokolar-Bewegung – das Werk Mariens (das ist der offizielle Name, den Chiara der neuen kirchlichen Realität gab) – <a href="http://www.focolare.org/de/movimento-dei-focolari/storia/">verbreitete</a> und entfaltete sich in vielfältigen Aspekten. Oreste wurde daher gebeten, nach Florenz umzuziehen und dort Verantwortung zu übernehmen. Er stimmte sofort zu, obwohl ihm bei der Arbeit eine Beförderung angeboten worden war und der Generaldirektor selbst enttäuscht über seine Entscheidung war. „Es war der Anfang eines neuen Lebens“, kommentierte Oreste, „vollständig eingetaucht in das Charisma, dessen Trägerin Chiara ist.“</p>
<p><strong>Ende der 1950er Jahre wird er nach Rom zurückgerufen</strong>, wo er an der Seite Chiaras in seiner diskreten und zugleich humorvollen Art eine bedeutende Rolle spielt, auch bei der Ausarbeitung der Statuten des Werkes. 1981 wird er zum Priester geweiht, ein Sakrament das er als Privileg ansieht, eine Berufung zu einer größeren Liebe.</p>
<p><strong>Er wurde 1996 zum <a href="http://www.focolare.org/de/movimento-dei-focolari/organizzazione/">Ko-Präsidenten</a> der Bewegung gewählt</strong> und spielte eine wichtige Rolle bei <a href="http://www.focolare.org/de/chiara-lubich/chi-e-chiara/gli-ultimi-anni/">Chiaras Tod</a> (14. März 2008) und während der nachfolgenden Generalversammlung, bei der die Nachfolgerin der Gründerin gewählt wurde.</p>
<p><a href="http://www.focolare.org/de/news/2013/04/15/oreste-basso-focolarino-con-humour/">Nach dem Bekanntwerden seines Todes</a> kamen Botschaften vom Heiligen Vater, übermittelt von Kardinalstaatssekretär Bertone, sowie von Mons. Rylko, dem Präsidenten des päpstlichen Laienrats. Sie bezeugen die Radikalität seines Lebens nach dem Evangelium und die Einfachheit wahrer Beziehungen, die Oreste Basso Tag für Tag bis zum Ende aufgebaut hat.</p>
<p>Zahlreiche Zeugnisse treffen weiterhin ein und bringen Dankbarkeit und Zuneigung für Oreste zum Ausdruck.</p>
<p><a href="http://www.focolare.org/it/news/2013/04/17/oreste-basso-video-con-immagini/" target="_blank">Video mit Bildern</a></p>
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		<title>Klaus Hemmerle: Für Kirche und Gesellschaft</title>
		<link>http://www.focolare.org/de/news/2013/05/13/klaus-hemmerle-per-la-chiesa-e-per-la-societa/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 10:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Chiara De Lorenzo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chiara Lubich]]></category>
		<category><![CDATA[Chiesa cattolica]]></category>
		<category><![CDATA[Chiese cristiane]]></category>
		<category><![CDATA[Costruendo l'Opera di Maria]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur - Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[In Dialogo]]></category>
		<category><![CDATA[Fokolar-Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Scelte e impegno]]></category>
		<category><![CDATA[Vescovi]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Hemmerle]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Voce]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fokolar-Präsidentin Maria Voce besuchte am 10. Mai in Aachen das Grab des früheren Bischofs Klaus Hemmerle (1929-1994). Anschließend Begegnung mit Theologen und Mitarbeitern Hemmerles zu theologischem Gespräch und Gedankenaustausch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130513-01.jpg"><img class="alignright  wp-image-85284" style="margin-left: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130513-01.jpg" alt="" width="384" height="250" /></a><strong><a href="http://www.klaus-hemmerle.de/" target="_blank">Klaus Hemmerle</a></strong>, der ehemalige Bischof von Aachen, war ein hervorragender Theologe und Philosoph, der mit seiner besonderen Prägung einen wichtigen Beitrag für die Vertiefung des <a href="http://www.focolare.org/de/chiara-lubich/spiritualita-dellunita/?doing_wp_cron=1368513618.3420720100402832031250" target="_blank">Charismas der Einheit</a> und für seine Ausbreitung unter den <a href="http://www.focolare.org/de/movimento-dei-focolari/scelte-e-impegno/vescovi/">Bischöfen</a> geben konnte. Der Besuch der Präsidentin der Fokolar-Bewegung <a href="http://www.focolare.org/de/news/2011/01/20/maria-voce/">Maria Voce</a> in Aachen am 11. Mai stand also ganz unter dem Zeichen seiner theologischen Ansätze und des Einflusses, den Bischof Hemmerle auf die Theologie und auf das Leben von Kirche und Gesellschaft gehabt hat. „<em>Chiara Lubich hat ihn inspiriert und sich von ihm inspirieren lassen“</em> beschrieb Maria Voce die enge Beziehung, die den Bischof und Theologen mit der Fokolar-Bewegung verbindet. Chiara Lubich zählte ihn zu den Mitgründern.</p>
<p>Am Vormittag war sie zu einer persönlichen Begegnung mit dem aktuellen <strong>Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff </strong>eingeladen, anschließend besuchten sie gemeinsam das Grab seines Vorgängers im Dom. Am Nachmittag kam dann ein kleiner Kreis von Mitgliedern des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Theologen und ehemaligen Mitarbeitern Hemmerles zusammen.</p>
<p><strong>Matthias Sellmann</strong>, Professor für Pastoraltheologie in Bochum<strong> </strong>und <strong>Claudia Lücking-Michel</strong>, Vizepräsidentin des ZdK und Generalsekretärin des Cusanuswerkes<strong> </strong>hielten zum Einstieg jeweils einen kurzen Impulsvortrag. Anschließend gaben die Teilnehmer des Rundgespräches Zeugnis von ihren persönlichen Begegnungen mit dem Theologen, stellten dar, wie er auf kirchliches Leben und Theologie in Deutschland Einfluss genommen hat und machten deutlich, welche Aspekte seines Denkens und Lebens zukunftsweisend sind.</p>
<p><strong>„<em>Seine theologischen Ansätze, seine Schwerpunkte und sein Einfluss auf unsere Arbeit</em></strong><em> im Zentralkomitee der </em><em>deutschen Katholiken</em> <em>sind nachhaltig und weiterhin fruchtbar“. </em>Auch wenn sie Hemmerle nur einmal persönlich erlebt habe, sei sie von seinem Gedankengut und von seinem Leben sehr geprägt, gestand Cusanus-Generalsekretärin Claudia Lücking-Michel. Er sei für sie ein Brückenbauer auf vielen Ebenen und habe ihr mit manchen starken Worten etwa zum Sein des Todes Stoff zum Nachdenken gegeben.</p>
<p><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130513-02.jpg"><img class="wp-image-85285 alignleft" style="margin-right: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130513-02.jpg" alt="" width="384" height="256" /></a><strong>Klaus Hemmerle sei für ihn ein wertvoller Lehrer</strong>, wenn man wissen wolle, wie überzeugendes Christsein unter den Bedingungen von Pluralität gehen kann, schloss sich Matthias Sellmann in seinem Beitrag an. Er sei ein Denker der Avantgarde und seiner Zeit voraus. Er habe sich immer in die Position des Lernenden begeben und sei in seinem Denken davon ausgegangen, dass die theologische Materie immer mehrere Ursprünge habe. „<em>Hemmerle kann einem Trinität so erklären, dass man Lust hat, sie zu leben!“ </em>führte Sellmann aus und nannte ihn einen der großen Weisheitslehrer, dem es gelinge, große Theorien in fast banaler, schlichter Form zu erklären.</p>
<p><em>„Wir sind dankbar, dass wir ihn gehabt haben und werden seine theologische Tragweite und Wirkung sicher erst in der Zukunft ganz entschlüsseln können“, </em>fasste Bischof Heinrich Mussinghoff die Eindrücke über seinen Vorgänger zusammen. <em>„Von ihm können wir lernen, den Glauben neu zu denken, neu zu leben und ihn dann auch neu zu erzählen.“</em></p>
<p><strong>Interessante Vorschläge</strong>, wie sein geistliches Erbe auch für die Zukunft fruchtbar gemacht werden kann, kamen im <strong>Rundgespräch</strong> ans Licht. Prof. Dr. Michael Albus, ehemaliger Hemmerle-Doktorand<strong> </strong>empfahl, sich auf die <strong>Sprache Hemmerles</strong> zu konzentrieren, die sei eingängig und sperrig zugleich gewesen. Neben der Idee eines <strong>Promotionspreises</strong>, um junge Wissenschaftler zu fördern, die sich für Hemmerles Anliegen einsetzen, regte die Generalsekretärin des Cusanuswerkes Lücking-Michel ein <strong>Austauschprogramm für Mitarbeiter und Führungskräfte </strong>aus dem kirchlichen Bereich an. <em>„Da könnte ein Leiter eines Pfarrverbundes mal eine Woche in einer Drogenberatungsstelle mitarbeiten“,</em> sich in die Position des Lernenden begeben, um so für sich und seine Aufgaben neue Kontexte zu erschließen. „<em>Wahrer Dialog beginnt beim anderen, wir müssen lernen, vom anderen her zu denken, das habe ich heute gelernt“, </em>zog Lücking-Michel Bilanz. In der Gesamtheit der Beiträge wurde deutlich, welche Bedeutung das Wirken von Klaus Hemmerle für Theologie und Leben der Kirche hat – nicht nur für Deutschland zu seiner Zeit, sondern auch für gegenwärtige und zukünftige Perspektiven der Kirche.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Signale des Friedens aus Jerusalem</title>
		<link>http://www.focolare.org/de/news/2013/05/12/da-una-sinagoga-di-gerusalemme-segnali-di-pace/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 06:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gustavo Clariá</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asia]]></category>
		<category><![CDATA[Ebraismo]]></category>
		<category><![CDATA[Focolare Worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[FR]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend für eine geeinte Welt ]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreligionen]]></category>
		<category><![CDATA[In Dialogo]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Fokolar-Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Friede]]></category>
		<category><![CDATA[Terra Santa]]></category>
		<category><![CDATA[Un popolo]]></category>
		<category><![CDATA[dialogo interreligioso]]></category>
		<category><![CDATA[Genfest]]></category>

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		<description><![CDATA[Jugendliche - Juden, Christen und Muslime – treffen sichim Zeichen weltweiter Geschwisterlichkeit  in der Synagoge Kehillat Yedidya in Jerusalem. Unter ihnen auch Rabbiner Kronish und der Apostolische Nuntius in Israel, Mons. Lazzarotto.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="wp-image-85261 alignright" style="margin-left: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/P10309551.jpg" alt="" width="311" height="233" /></p>
<p>„Viele von euch wissen vielleicht, dass wir hier in <a href="http://www.focolare.org/de/focolare-worldwide/asia/israele/" target="_blank">Jerusalem </a>getrennte Wege gehen. Die Araber haben keine Gelegenheit, Israelis zu begegnen und umgekehrt. Wir haben sozusagen nichts miteinander zu tun.“ Lara ist Christin, sie studiert an der jüdischen Universität in Jerusalem und hat am 30. April mit den anderen <a href="http://www.focolare.org/de/movimento-dei-focolari/un-popolo/giovani-per-un-mondo-unito/" target="_blank">Jugendlichen der Fokolar-Bewegung</a> an einem Symposium teilgenommen in der Synagoge von Jerusalem, das unter dem Thema stand: „Im anderen den Menschen entdecken“. Lara fährt mit ihre Erzählung fort: „Zwei junge Frauen wollten sich damit nicht zufrieden geben. Sie wollten ihr Leben und das der anderen verbessern, mit den jahrzehntelangen Vorurteilen brechen.“ Vor sechs Jahren haben sie begonnen, sich regelmäßig mit jungen Leuten der <a href="http://www.focolare.org/de/in-dialogo/grandi-religioni/" target="_blank">drei monotheistischen Religionen</a> zu treffen. Lara gehört dazu. „Wir treffen uns zweimal im Monat. Dabei entdecken wir, dass wir die gleichen Sehnsüchte, die gleichen Fragen, die gleichen Probleme haben.“</p>
<p>Im Lauf dieser sechs Jahre hat sich viel verändert unter den Jugendlichen. Wenn man um den anderen weiß, dann verlieren sich Ängste und Vorurteile, die oft nur aus Unwissenheit resultieren – so Lara. „Wenn Spannungen und Konflikte ausbrechen, treffen wir uns erstrecht, um den Schmerz der anderen zu teilen, um miteinander um den Frieden zu beten. Manche halten uns für Träumer, aber wir sind Realisten, das, was wir erfahren, ist eine sehr handfeste Realität.“ Lara hat zusammen mit zwei anderen Jugendlichen von dieser Erfahrung auf dem Symposium berichtet: Hani, ein palästinensischer Muslim, der Rechtswissenschaften studiert und Huda, der in New York geboren wurde, aber dann schon sehr früh mit seiner jüdischen Familie nach Jerusalem zog.</p>
<p>Nuntius Lazzarotto hat die Jugendlichen eingeladen, Propheten zu sein und aus dieser Erde die Erde der Träumer zu machen. Rabbiner  Raymond Apple unterstrich die Notwendigkeit, „einander Vertrauen zu schenken. Der Weg der Geschwisterlichkeit bedeutet dem anderen zu sagen: Ich vertraue dir.“ Der Moderator des Symposiums, Rabbiner Kronish, war sehr zufrieden mit der Veranstaltung und ermutigte die Jugendlichen, diese Botschaft der Hoffnung über alle Grenzen hinweg weiterzugeben.</p>
<p><em> </em></p>
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		<title>Fragmente weltweiter Geschwisterlichkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 06:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Cerè</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der ganzen Welt sind die Jugendlichen der Fokolar-Bewegung damit beschäftigt, Initiativen und Projekte von Gruppen und Einzelpersonen im Rahmen des „United World Project“ aufzuspüren oder selbst durchzuziehen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft  wp-image-85211" style="margin-right: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130511-01_UWP.jpg" alt="" width="281" height="384" />Wir haben uns für einige dieser Projekte für <a href="http://www.focolare.org/de/movimento-dei-focolari/un-popolo/giovani-per-un-mondo-unito/" target="_blank">junge Menschen für eine </a>geeinte Welt der Fokolar-Bewegung:</p>
<p><a href="http://www.focolare.org/de/focolare-worldwide/oceania/nuova-zelanda/" target="_blank"><strong>Neuseeland:</strong></a> „Jeden Monat unternehmen wir etwas im Dienst an den anderen. Unser Land hat wunderschöne Strände. Obwohl bei uns die Natur eigentlich respektiert wird, gibt es doch immer wieder gerade dort viel Abfall, den die Badegäste gleichgültig zurücklassen. Wir haben uns an den Stadtrat von Wellington gewandt, der uns – hoch erfreut über unsere Initiative – mit allem nötigen ausgestattet hat, um einen der am meisten besuchten Strände zu säubern. Unsere Aktion war sehr erfolgreich, denn viele haben sich uns spontan angeschlossen. Wir haben viele Kontakte geknüpft und wir sind ziemlich sicher, dass die Leute, die uns erlebt haben, das nächste Mal mit ihrem Abfall anders umgehen.“</p>
<p><a href="http://www.focolare.org/de/focolare-worldwide/europa/francia/" target="_blank"><strong>Paris:</strong></a> „Wir haben sofort nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima eine Solidaritätsveranstaltung organisiert, an der wir das United World Project vorgestellt haben. Über Internet haben wir mit unseren japanischen Freunden gesprochen, die berichtet haben, was sie als Soforthilfe unternommen haben. Die Leute waren sehr beeindruckt von der Konkretheit unseres Lebens und haben viel gespendet. Das Geld haben wir sofort nach Japan überwiesen.“</p>
<p><strong>Siena (<a href="http://www.focolare.org/de/focolare-worldwide/europa/italia/" target="_blank">Italien</a>):</strong> „Meine Mutter wurde nachts um 11 Uhr als Notfall ins Krankenhaus eingeliefert. Meine Schwester und ich waren in großer Sorge um sie, zumal wir an diesem Abend nicht zuhause waren. Neben uns saß ein junger Mann im Wartesaal, der offensichtlich reden wollte. Er erzählte uns, seine Mutter sei mit einem Herzproblem eingeliefert worden. Später entdeckten wir, dass unsere Mutter im gleichen Zimmer lag wie die Mutter des Jungen. Wir konnten immer nur einzeln ins Zimmer und so haben wir uns gegenseitig immer informiert, wie es der anderen Mutter ging. Auch der Vater des Jungen war gekommen und hat ns viel von seinem Leben und seinen Sorgen erzählt, während wir warteten. Am frühen Morgen wurden beide Mütter entlassen. Aber die Beziehung unter uns ist geblieben. Wir haben durch diese Erfahrung die Angst vor der Notaufnahme im Krankenhaus verloren, denn sie Liebe hebt dich über alle Ängste hinweg.“</p>
<p><strong>Glolé (<a href="http://www.focolare.org/de/focolare-worldwide/africa/costa-davorio/" target="_blank">Elfenbeinküste</a></strong>): „Es ist schwer für Mütter mit kleinen Kindern Feldarbeit zu verrichten. So kam ihnen die Idee, abwechselnd auf ihre Kinder aufzupassen. Vor der Arbeit lassen sie die Kinder bei zwei Frauen, die sich an diesem Tag um die Kinder kümmern, ihnen zu essen geben usw. Nach der Arbeit holen sie die Kinder wieder ab. Daraus ist eine echte Gemeinschaft gewachsen, in der einer für den anderen einsteht.“</p>
<p><a href="http://www.unitedworldproject.org/it/" target="_blank">United World Project </a>¦ <a title="UWP" href="https://www.facebook.com/uwpofficial" target="_blank">Facebook</a></p>
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