„Recht und Gemeinschaft“ ist ein internationales Netz, das Juristen und Jurastudenten zusammenschließt.
Der Name „Recht und Gemeinschaft“ hat eine doppelte Bedeutung: auf der einen Seite geht es darum, Wissen und Erfahrungen im Rechtswesen gemeinschaftlich zu teilen, auf der anderen Seite, das Rechtswesen in den Blick zu nehmen als notwendiges und wirksames Mittel, um authentische Gemeinschaft zu schaffen.
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„Recht und Gemeinschaft“ ist ein internationales Netz, das Juristen und Jurastudenten zusammenschließt.
Der Name „Recht und Gemeinschaft“ hat eine doppelte Bedeutung: auf der einen Seite geht es darum, Wissen und Erfahrungen im Rechtswesen gemeinschaftlich zu teilen, auf der anderen Seite, das Rechtswesen in den Blick zu nehmen als notwendiges und wirksames Mittel, um authentische Gemeinschaft zu schaffen.
„Recht und Gemeinschaft“ entstand 2001 auf Anstoß von Chiara Lubich. Sie hatte dazu eingeladen, die jahrzehntelangen Erfahrungen der Einheit für alle wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Bereiche nutzbar zu machen.
Dazu gehört es, die Grundwerte zu vertreten und die Person in den Mittelpunkt der Interessen zu rücken mit ihrer vollen Würde, ihrer Beziehungsfähigkeit, der Offenheit für das Transzendente. Der Mensch ist in der Lage, unserer Welt ein Gesicht und eine Dynamik zu geben, die den Bedürfnissen der Einzelnen wie ganzer Völker entspricht.
„Recht und Gemeinschaft“ greift das Verlangen nach Beziehungen auf, das auch die Ebenen juristischer Tätigkeit bestimmt, ungeachtet des kulturellen ’Backgrounds’ der einzelnen Juristen.
In mehreren Ländern der Welt sind spontane Austauschgruppen entstanden, in denen Juristen berufliche Erfahrungen miteinander teilen, Erfolge und Misserfolge. Sie vertreten ein Rechtswesen, das vor allem um Beziehungsgeflechte innerhalb der zivilen Gemeinschaft bemüht ist.
Universitätsprofessoren verschiedener Nationalitäten bemühen sich gemeinsam darum, dem Wert von zwischenmenschlichen Beziehungen und Geschwisterlichkeit im Recht auf den Grund zu gehen. Dabei zeichnet sich bereits ein Weg neuer Beziehungen ab, die in der Gegenseitigkeit münden.
Besondere Aufmerksamkeit wird den Studenten gewidmet, die sich auf den juristischen Beruf vorbereiten. Jedes Jahr findet für die Europäer unter ihnen eine Sommerakademie zu verschiedenen juristischen Fragen statt, 2010 z.B. ging es um Religionsfreiheit. Im Abstand von mehreren Jahren werden internationale Kongresse organisiert, an denen auch Jurastudenten aus den nichteuropäischen Kontinenten teilnehmen.
So werden die angehenden Juristen mit einem Rechtswesen vertraut, das nicht aus einer Ansammlung von Gesetzen und Regeln besteht, sondern ein Weg zur Verwirklichung positiver Beziehungen ist, ein Werkzeug, um die Geschwisterlichkeit unter den Menschen zu ermöglichen.
Das nächste Treffen für junge Juristen ist für Februar 2011 geplant.
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