Watch Videos on Vimeo: „Chiara und die Religionen“ 2014

Wir gehen immer mehr auf eine multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft zu. Die Fokolar-Bewegung engagiert sich seit Jahren für den Dialog unter den Weltreligionen, damit die religiöse Vielfalt nicht zu Spannungen und kriegerischen Auseinandersetzungen führt, sondern zum Frieden und der Geschwisterlichkeit in der Welt beiträgt.

Mehrere tausend Anhänger verschiedener Religionen teilen, so weit es ihnen möglich ist, die geistliche Ausrichtung der Bewegung und arbeiten an der Verwirklichung ihrer Ziele mit.

Die weltweite Verbreitung hat uns zu einem Dialog mit allen großen Weltreligionen geführt, angefangen bei persönlichen Kontakten zu einzelnen Angehörigen, bis hin zu freundschaftlichen Beziehungen mit führenden Vertretern dieser Religionen und Mitgliedern großer Bewegungen. Seit Jahren besteht eine geschwisterliche Zusammenarbeit mit der buddhistischen Bewegung Rissho Kosei-kai, die in Japan sechs Millionen Anhänger zählt, mit der afro-amerikanischen  Bewegung American Society of Muslims und mit verschiedenen Gruppierungen gandhianischer Prägung im Süden von Indien.

Die Urspünge

 

1977 wurde Chiara Lubich in London der Templetonpreis für den „Fortschritt der Religion“ verliehen. Sie erzählte in der Guild Hall ihre Erfahrung vor einem Publikum, das auch aus Vertretern nichtchristlicher Religionen besteht, die sofort ein unerwartetes  Interesse zeigten. Chiara hatte den Eindruck, dass alle, welcher Religion sie auch angehörten, zu einer einzigen Familie gehörten. Am Ausgang warteten Buddhisten, Muslime, Juden, Sikhs, Hindus auf sie, um ihr zu ihrer Rede zu gratulieren und Kontakt mit der Fokolar-Bewegung aufzunehmen. Es war evident, dass die Spiritualität der Einheit nicht nur von Christen, sondern auch von Mitgliedern anderer Religionen gelebt werden konnte. Für Chiara war das ein Zeichen Gottes, sich dem Dialog mit anderen Religionen zu öffnen.

Die Grundlagen

 

London's Westminster Central Hall, 19 giugno 2004 Der Dialog basiert auf der Spiritualität der Fokolar-Bewegung, im Besonderen auf der zentralen Stellung der Liebe. Sie findet ein sofortiges Echo in anderen Religionen und Kulturen, weil fast alle die „Goldene Regel“ beherzigen: „Was du von den anderen erwartest, das tu auch ihnen“. Auf der Grundlage dieser Regel entwickelt sich ein fruchtbarer Dialog.

Die Auswirkungen des Dialogs

 

Dieser Dialog führt zu einer neuen Entdeckung der eigenen religiösen Wurzeln, zu der Erkenntnis, was die Religionen bereits eint und zu einer herzlichen Geschwisterlichkeit. All das trägt wesentlich zum Aufbau der Einheit unter den Menschen bei. Gemeinsam mit Angehörigen anderer Religionen setzt sich die Fokolar-Bewegung konkret dafür ein, Gewalt und Rassenfeindlichkeit abzubauen und Frieden zu stiften. Dazu gehören eine Reihe von gemeinsamen sozialen Initiativen.

Ausbildung zum Dialog

 

In der Siedlung der Fokolar-Bewegung in Tagaytay (Manila) auf den Philippinen, dem Zentrum für die Verbreitung der Spiritualität in Asien,  finden regelmäßig Schulungen für den interreligiösen Dialog statt.

Kontakt

Zentrum für den interreligiösen Dialog

Via Frascati, 306

00040 Rocca di Papa (Roma-IT)

Tel.: 0039-06-9497489

Fax: 0039-06-9496221

E-Mail: info.dialogointerreligioso@focolare.org

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