foto di bgblogging„Tun wir uns zusammen, diejenigen, die sich nicht so sehr für das Christentum interessieren und diejenigen die glauben, vereinen wir unsere Kräfte. Setzen wir uns gemeinsam ein für das  große Ideal einer freien und gleichen Menschheit, die verbunden ist durch gegenseitige Wertschätzung und   Liebe.“  Chiara Lubich

Innerhalb der Fokolar-Bewegung gibt es schon seit vielen Jahren diese Gruppen  – vor allem in Italien, in anderen europäischen Ländern und in Südamerika – bestehend aus religiösen und nichtreligiösen Menschen, die sich gemeinsam für die universelle Geschwisterlichkeit einsetzen. Ihr gemeinsamer Nenner ist der Glaube an den Menschen, an seine Werte und seine Rechte. Sie sind auch im Gespräch über religiöse Fragen, aber immer im Respekt vor der Meinung des Andersdenkenden.

Ein Blick in die Geschichte

Gegen Ende der 70er Jahre reift innerhalb der Fokolar-Bewegung der Entschluss, die vielseitigen Kontakte zu Personen, die sich keiner Religion zugehörig fühlen, aber die Ziele der Bewegung teilen und sich einsetzen für die Würde des Menschen, seine Identität und seine Kultur, auch innerhalb einer eigenen Dialogplattform nach außen furchtbar zu machen. So entsteht 1978 das „Internationale Zentrum für den Dialog mit Menschen, die sich keiner Religion zugehörig fühlen“. 1992 wird in Castelgandolfo, im Tagungszentrum der Bewegung, der erste internationale Kongress auf dieser Ebene durchgeführt,  dem weitere folgen. 1995 und 1998 finden in Loppiano Begegnungen mit Chiara statt, in denen die gemeinsame Arbeit geplant wird.

Seit 2003 werden auf Anregung von Chiara Seminare angeboten, in denen die einzelnen Punkte der Spiritualität der Einheit vertieft werden, begleitet von einem entsprechenden Vortrag auf nichtreligiöser Basis. Dadurch werden die Werte ans Licht gerückt von christlichen und rein humanen Überzeugungen und das Gewissen beider Gruppierungen geschärft.

Das Fundament

Es geht um einen umfassenden Dialog, der nicht auf wenige, besondere Momente beschränkt ist, sondern sich dem Andersdenkenden öffnet in der ganzen Tiefe seines Denkens und Handelns. Völlig verschiedene Positionen einnehmen und doch einen ehrlichen Dialog miteinander führen, ist möglich wenn von beiden Seiten aus:

–         die eigene Identität feststeht
–         der „Andere“ mit seiner Kultur anerkannt und respektiert wird
–         das Bewusstsein besteht, dass man viel zu geben und viel zu empfangen hat
–         eine schier unerschöpfliche Geduld gewährleistet ist, um sich wirklich anzuhören
–         die Übereinstimmung gegeben ist, dass die Überzeugungen des Andersdenkenden die gleiche Bedeutung haben wie die eigenen.

Newsletter

„Dialogo tra amici“ (Dialog unter Freunden) ist ein in 5 Sprachen übersetzter Newsletter, durch den Erfahrungen und Überlegungen ausgetauscht werden.

Kontakt

Segreteria per il dialogo con persone di convinzioni non religiose

Via Frascati, 306

00040 Rocca di Papa (Roma-IT)

Tel.: 0039-06-9497488 Fax: 0039-06-94790205

E-Mail: info.centrodialogo@focolare.org

www.incamminodialogando.blogspot.com

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