Alma Pizzi

 
Alma Pizzi «Eine neue Kommunikation kann nur aus dem Leben entstehen.” Das war ihr letzter Auftritt bei NetOne, in dem sich ihre professionellen und menschlichen Ideale zusammenfassen ließen. Die Journalistin Alma Pizzi hat uns am 25. Oktober 2010 verlassen.

“Seit 35 Jahren befasse ich mich beruflich mit Kommunikation auf verschiedenen Ebenen, aber ich behaupte, dass ich erst im März 1995 wirklich verstanden habe, worum es dabei wirklich geht. Ich habe bei der Mailänder Pressekonferenz zur Verleihung des UELCI-Preises an den besten katholischen Schriftsteller Chiara Lubich kennen gelernt und sie nie wieder aus den Augen gelassen.“ Mit diesen Worten stellte sich Alma Pizzi im Juni 2010 bei einem Seminar von NetOne vor. Die bekannte Journalistin, Schriftstellerin und Dozentin aus der Lombardei, war eine große Förderin des internationalen Netzwerkes NetOne, in dem sich Journalisten und Medienvertreter am Charisma der Einheit orientieren.

Im Juni 2010 berichtete sie weiter: „Eine zweite Geburt erlebte ich im Juni 2000 hier in Castelgandolfo beim ersten internationalen Kongress von NetOne. Seitdem empfinde ich NetOne als mein Zuhause und habe nie bei einem seiner Treffen gefehlt. Ich habe eine neue Art des Journalismus entdeckt, eine revolutionäre Art im Vergleich zu vorher: ich stellte ab jetzt die anderen in den Fokus meiner Aufmerksamkeit und nicht mehr das Produkt meiner Tätigkeit.“

“Mich hat sehr berührt, ihre letzten Artikel zu lesen”, schrieb eine Journalistin, die mit ihr zusammen gearbeitet hat, “einige über die Heiligkeit, darunter über Chiara Luce Badano und Karl I. aus Österreich, der nicht trotz der Politik, sondern durch die Politik heilig geworden ist. Der Artikel ist am 24. Oktober 2010 erschienen, einen Tag vor ihrem Tod. Sie zitierte darin aus dem Tagebuch von Karl I.: ‘Vor allem anderen bemühe ich mich darum, so klar wie möglich in allem, was ich tun muss, den Willen Gottes zu erkennen und ihn so perfekt wie möglich zu tun.’”

Alma Pizzi war auch Mitarbeiterin der Città Nuova, für die sie einen Nachruf auf den Vatikan Journalisten Giuseppe De Carli verfasst hatte. Sie beendete den Artikel mit folgenden Worten: “Wir wussten nichts von seiner Krankheit, aber jetzt hat er das Ziel erreicht, das auch wir eines Tages erreichen wollen mit der gleichen gewissenhaften Einstellung zu unserer journalistischen Arbeit.“

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