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8. Februar 2012
Die Fokolar-Bewegung war weltweit intensiv in die diesjährige Weltgebetswoche vom 18. bis 25. Januar involviert. Im Folgenden einige Streiflichter daraus.

Sich gegenseitig noch tiefer kennen lernen und verstehen, neue Beziehungen unter Christen verschiedener Kirchen knüpfen einen ökumenischen Lebensstil vorschlagen, der aus dem Dialog des Lebens entsteht, wie er der Spiritualität der Einheit zugrunde liegt: es gab viele Möglichkeiten die Woche der Einheit zu gestalten, die unter dem Motto stand: „Wir werden alle verwandelt durch den Glauben an Jesus Christus“ (1. Korinther 15, 51-58),

Italien – Von vielen Seiten wurde darauf hingewiesen, wie sehr sich das Wort des Lebens vom Januar für das Gestalten der Woche geeignet habe. In Modena wurde das Wort des Lebens im Anschluss an eine ökumenische Feier an alle Anwesenden verteilt. Es fand ein großes Echo. In Biella wurde von Seiten der Katholischen Kirche der Vorschlag gemacht, dass alle anderen Kirchen, die in der Stadt vertreten waren, das antike Taufbecken aus dem X. Jahrhundert, das sich neben der katholischen Kathedrale befindet und noch aus der Zeit der ungeteilten Christenheit stammt, benutzen dürfen. Der Vorschlag wurde mit großer Begeisterung aufgenommen. Auf diese Weise entstehen weitere tiefe ökumenische Kontakte unter den Kirchen. In Bari hat eine ökumenische Gruppe, die das ganze Jahr über aktiv ist, Gottesdienstfeiern in verschiedenen katholischen und evangelischen Kirchen organisiert. Dabei fand auch zum ersten Mal eine Begegnung mit der Pfingstgemeinde (Christ Victory Church) statt, in der vor allem afrikanische Gläubige beheimatet sind. Hier haben sich viele Kontakte entwickelt durch konkrete Gesten der Solidarität.

Frankreich – Die Ökumenische Feier in Lyon, die von verschiedenen christlichen Kirchen vorbereitet wurde, ist von France 2 und dem französischen Rundfunk übertragen worden. Die Worte von Kardinal Barbarin brachten den tiefen Wunsch nach Einheit zum Ausdruck: „Verlieren wir keine Zeit mehr mit Klagen über die Vergangenheit; tun wir lieber alles, um künftige Klagen zu vermeiden…Machen wir uns entschieden daran, jene Verwandlung zu vollziehen, die die Auferstehung möglich macht“.

Ekuador – Aus Quito erreichte uns folgender Bericht über einen ökumenischen Chor, der von einem anglikanischen Geistlichen geleitet wird: „Es ist eine echte Erfahrung der Geschwisterlichkeit, entstanden aus der gemeinsamen Leidenschaft für die Musik und den Dialog. Es sind so viele tiefe Beziehungen unter uns gewachsen, dass es auch nach außen dringt. Unser Chor begleitet jedes Jahr die liturgischen Feiern im Rahmen der Weltgebetswoche für die Einheit und andere ökumenische Initiativen. Wir haben beschlossen, an einem Musikwettbewerb teilzunehmen: „Musikgruppe zum 50. Jahrestag der geschwisterlichen Kooperation zwischen München und Quito“. Vielleicht können wir dadurch auch viele Menschen über die nationalen Grenzen hinaus mit unserer Botschaft der Einheit erreichen“.

Zum Abschluss der Gebetswoche hat Papst Benedikt XVI. bestätigt: „Es gibt Zeichen einer neu gewonnenen Geschwisterlichkeit und gemeinsam übernommener Verantwortung vor den großen Problemen und Nöten unserer Welt“. Der Papst hat daran erinnert, wie „die Gegenwart des Auferstandenen uns Christen dazu aufruft, gemeinsam für das Gute einzutreten. In Christus vereint sind wir dazu berufen, seine Mission zu teilen“.

Die vielen internationalen Nachrichten über neu gefundene Geschwisterlichkeit und Freude an der Ökumene bestätigen diese Worte.