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18. Mai 2012
Anläßlich des 50. Geburtstages der Bewegung in Österreich besuchen die Präsidentin Maria Voce und Kopräsidenten Giancarlo Faletti die österreichische Hauptstadt.

Vor 50 Jahren erreichte die Spiritualität der Einheit das kleine Land mit der großen Geschichte, Innsbruck war die erste Etappe.

Vor dem großen Fest am kommenden Wochenende besuchen Maria Voce und Giancarlo Faletti das Mariapolizentrum in Wien in der Siedlung der Bewegung, die nach Giosi Guella benannt ist, eine der ersten Fokolarinnen. Das Mariapolizentrum liegt in der Nähe vom Schönbrunner Schloss im Süden der Stadt.

Die günstige Lage lässt nicht nur die Mitglieder der Bewegung zur Fortbildung hier kommen, sondern auch viele Gruppen von außerhalb, um Konferenzen und Seminare abzuhalten oder Ferien in Wien zu machen. „Eine privilegierte Möglichkeit zur neuen Evangelisierung, die die Kirche uns in diesem Jahr ans Herz legt“, kommentierte Maria Voce.

Rund 100 Personen leben in der Siedlung “Giosi” (Familien, Priester, Jugendliche, Fokolare). Zu ihnen gehören Gerda und Hans Schwinger, Pioniere der ersten Stunde der Bewegung in Österreich, heute um die 70 Jahre alt, aber im Herzen jung geblieben. Sie sind vor drei Jahren in die Siedlung gezogen, um zusammen mit den anderen Bewohnern ein lebendiges Zeugnis für das Evangelium abzulegen. Bei einem festlichen Begrüßungsabend erzählten sie Maria und Giancarlo ihre Geschichte. Dabei berichteten sie u.a.:

„Als wir unseren Umzug hierher vorbereiteten, wurden wir uns erst bewusst, wie viele Dinge sich im Laufe der Zeit angesammelt hatten. Jetzt mussten wir auswählen, was wir behalten und was wir verschenken wollten. Das war gar nicht so einfach, und vor allem, wir mussten ja beide einverstanden sein.

Aber jedes Mal haben wir danach eine neue Freiheit erfahren. Seit drei Jahren sind wir nun Bürger  der Mariapoli Giosi und vom ersten Moment an waren wir hier zuhause. Das gemeinsame Leben, das sehr vielschichtig ist, lässt uns wachsen, dazu lernen, uns weiter entwickeln. Oft nehmen wir Gäste bei uns auf. Wir kümmern uns auch um einige Ehepaare, die von unserem Lebensstil angezogen sind. Wir möchten einfach unser Leben einsetzen, um dauerhafte, echte Beziehungen zu den Menschen aufzubauen“.

(Von unserem Korrespondenten Oreste Paliotti)

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