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28. Juni 2012
Die Fokolarbewegung hat mit einer internationalen Delegation, darunter auch Zivilisten, am UN Nachhaltigkeitsgipfel teilgenommen.

Rio +20, der Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen, der vom 13. bis 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro, Brasilien stattfand, heißt so, weil er 20 Jahre nach der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (UNCED), der sogenannten “Rio-Konferenz” von 1992, stattfindet.

Seitdem erwartet man Teilnehmer aus allen Bereichen der Gesellschaft, ausgehend von dem Gedanken, dass eine nachhaltige Entwicklung nicht nur von Regierungen ausgehen kann, sondern auch der Beitrag der Zivilgesellschaft nötig ist. Von diesen zivilgesellschaftlichen Gruppierungen wird eine aktive Teilnahme und ein konkreter Beitrag zur Zielerreichung des Gipfels erwartet

Die Teilnahme der Fokolarbewegung hat sich durch die Institutionalisierung der Neuen Gesellschaft entwickelt – die einen Beraterstatus im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) einnimmt – unterstützt durch das brasilianische Verlagshaus der Neuen Stadt, der ‚Cidade Nova sowie der Bewegung Neue Gesellschaft, Umanità Nuova. Die Delegation setzte sich aus 28 Experten aus den Bereichen Entwicklung, Ökologie, Politik, Kunst, Kommunikation, Wirtschaft und Sport zusammen, die aus verschiedenen Regionen Brasiliens, Argentiniens und Deutschlands kamen.

Bei vier Gelegenheiten trat die Delegation in Erscheinung:

  • La forza del business al servizio della società (Die mächtige Wirtschaft im Dienste der Gesellschaft), einer Konferenz am 16. Juni im Rahmen des “Forum sull’imprenditorialità sociale nella New Economy (Forum soziales Unternehmertum in der neuen Wirtschaft“) Dabei wurden unter anderem anhand der Erfahrung des brasilianischen Unternehmers Glaison José Citadin die Wirtschaft in Gemeinschaft vorgestellt.
  • Beim People Summit am 16. Juni (der Gegenveranstaltung der Zivilbevölkerung zur Rio-Konferenz), hat das Ausbildungsinstitut des ‘Forum Politik und Geschwisterlichkeit,’ in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, die Wirtschaft in Gemeinschaft vorgestellt.
  • Ein Runder Tisch zum Thema Umwelt bei der Konferenz “The human being: the core of a sustainable city (Der Mensch: das Herz einer nachhaltigen Stadt)”  von der AVSI, am 19. Juni. Hier wurde einmal über die Rolle der Spiritualität im Bezug auf den Aufbau einer nachhaltigen Welt diskutiert aber auch die über 20jährige Erfahrung im Bereich des Städtebaus von Entwicklungsländern aufgezeigt.
  • Und schlussendlich eine ökumenische Feier, zelebriert vom Rat der christlichen Kirchen (Conic), um den Einsatz der christlichen Kirchen für die Bewahrung der Schöpfung hervorzuheben.

Viele Themen wurden im Hinblick auf die Entwicklung der Nachhaltigkeit angesprochen: Armut und Umwelt, die Rolle der Frauen, alternative Energien, Strategien, um den Prozeß der weiteren Ausdehnung der Wüste aufzuhalten, Lebensmittelsicherheit, Arbeitslosigkeit, Zugang zu Informationen, internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit, die Urbevölkerung.

Am Ende der Tagung vom 20. bis 22. Juni am Messe- und Kongreßgelände Riocentro Convention Center hatte eine ganze Serie von Diskussionen und Gegenveranstaltungen stattgefunden, in denen sich die Zivilbevölkerung mit nicht minder wichtigen Fragestellungen der internationalen Agenda zur nachhaltigen Entwicklung beschäftigte.

Und vielfältig sind die Bemerkungen am Ende des Gipfels: Fassungslosigkeit über das Schlussdokument The Future we want («Die Zukunft, die wir wollen»), aufgrund der kaum konkreten Ziele, stattdessen Interesse daran, die Zivilbevölkerung sowie das Unternehmertum mit ins Boot zu nehmen. “Die Frage der Nachhaltigkeit ist die größte Gelegenheit, sich die heutige Menschheit als Ganzes vorstellen anstatt als eine zerrissene, die sich ständig in Konflikten und im Wettbewerb befindet, sagt  Adriana Rocha, brasilianische Künstlerin, Präsidentin der ONG Afago (São Paulo) und Mitglied der Delegation. Und Andrés Porta, argentinischer Chemiker, Professor und Forscher an der Universität von la Plata und Mitglied von EcoOne: “Das, was meines Erachtens noch fehlt, ist das gegenseitige Zuhören und der Dialog der  Industrieländer mit denen, die sich noch in der Entwicklung befinden, hinsichtlich der Vorschläge und Werte des Kapitalismus und der Urbevölkerung sowie anderen Minderheiten. Verbesserungsvorschlag: weiterhin mit den Ausbildungsinstituten für Jugendliche zusammenarbeiten, als Beitrag für eine Grundlage des Dialogs, auch für die weiteren großen internationalen Treffen.

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(500)Verhaltensregeln

Zilma Maria de Queiroz

29. Juni 2012 at 16:24

Para mim ficou muito clara a importância e necessidade do Movimento dos Focolares, com sua veste apropriada, participar de forma ativa e influente nesses espaços, pelos seguintes motivos:

A identidade de objetivos entre nós e demais agentes sociais, sementes de unidade espalhadas e sendo implantadas por diversos grupos da sociedade civil, privada e governo. Com os quais, podemos estabelecer parcerias, em busca de sinergia e diálogo cooperativo;

Pelo grande potencial e múltiplas facetas de inovar e influenciar positivamente, especialmente os setores da economia, meio ambiente e cidade. Tivemos uma participação inicial e ainda incipiente, com a Economia de Comunhão e o Movimento Político pela Unidade, mas temos muito a contribuir, bastando, para isso, uma melhor articulação e preparação de seus representantes. A relevância que se deu em relação a participação da mulher no contexto atual…

Espaços propícios e fecundos para o diálogo com a cultura contemporânea, contribuição fundamental para a realização fraternidade.

Agradeço de coração a possibilidade de ter participado!

Simar.