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3. Juli 2012
Seid Ihr bereit für das Genfest? Interview mit drei jugendlichen Protagonisten dieses weltweiten Events, zu dem in Ungarn vom 31. August bis zum 2. September 12.000 Jugendliche zusammenkommen werden.

Máté

Warum nimmst du am Genfest teil?

Leandro: “Es war immer schon ein Traum von mir am Genfest teilzunehmen und endlich wird es Wirklichkeit. Ich möchte Teil der Geschichte sein und sagen können: auch ich war dort.“

Paola: “Ich bin überzeugt, dass es der Gipfel vielfältigen Lebens sein wird! Nicht nur ein einzelner Punkt, sondern Ausdruck dessen, was schon alles da ist: ein lebendiges Puzzle, mächtig, das mich daran erinnert, dass ich nicht allein bin, sondern das allen Mut macht an einer geeinten Welt weiterzubauen.“

Máté: Letztes Jahr habe ich Klari geheiratet. Das Genfest wird eine ganz besondere Gelegenheit, um auch als Ehepaar mit vielen anderen jungen Leuten zusammen zu leben und Geschenk füreinander zu sein.“

Was hat der Titel ‘Let’s Bridge’ in dir bewirkt?

Paola

Leandro: “Beziehungen aufzubauen, Kommunikationskanäle. Er setzt alles in mir in Bewegung, was ich habe, um eine Beziehung zu festigen, um dem anderen entgegenzukommen.“

Paola: “Er lädt auf, schenkt Durchsetzungskraft und Hoffnung!”

Máté: “Eine Brücke ist sehr groß und schwierig zu bauen. Dieser Titel gibt mir Kraft keine Angst vor Schwierigkeiten zu haben: wenn ich lieben möchte und meinen Teil tue, wird Gott mir helfen, wie ein übernatürlicher, professioneller Ingenieur!“

Leandro

Es sind nur noch zwei Monate bis zum Genfest: wie bereitest du dich vor und mit wem fährst du hin?

Leandro: “Ich bitte Gott in der Messe, dass alles gut gehen wird, auch in der Vorbereitung. Aus der Region von San Paolo werden wir ca. 185 sein.“

Paola: “Es werden besonders intensive Monate sein und ich werde versuchen, dass kein Tag vergeht, an dem ich nicht jemandem vom Genfest erzähle und etwas Geld dafür sammle. Mir ist allerdings klar, dass das Genfest nicht das Ende ist. Es geht nicht darum, das Geld zusammenzubekommen. Wichtig ist zu lieben… – letztendlich die Charakteristik unseres Lebens als Gen.“

Máté: “Ich bereite mich vor, indem ich versuche alle  zu lieben, angefangen bei denen, die mir am nächsten sind: Klari, die Arbeitskollegen, die Freunde aus der Basketballmannschaft… .”

Was hast du als ‘Überlebensausrüstung’ für das Genfest dabei?

Leandro: “Rucksack, Fotoapparat, etwas zu essen, mein Smartphone mit Zugang zu den sozialen Netzwerken (ich möchte allen sagen, dass ich auf solch einem Treffen bin!) und viele Wasserflaschen!“

Paola: “Hm, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht!! Ich glaube, dass die Absprachen mit all denen, mit denen wir in diesen Monaten das Genfest vorbereitet haben, wichtiger sind als alle Worte! Chiara Lubich hat einmal gesagt, dass man nichts von Wert schaffen kann ohne Opfer zu bringen; und uns an diese Zeit der Vorbereitung zu erinnern, wird uns bei eventuellen Unsicherheiten helfen und die Garantie dafür sein, dass wir als eingespieltes Team agieren.“

Auszüge aus dem Interview, das in der Sonderausgabe der Genzeitung 5-6 vom Mai/Juni 2012 veröffentlicht wurde.


The Genfest 2012 project has been funded with support from the European Commission.
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