Alzinete Vasconcelos do Nascimento

 
„Lieber sterben als Gott nicht lieben“ (18. August 1959 – 13. Januar 1996)
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Sie hatte sicher kein leichtes Leben. Sie kam aus einer armen und problematischen Familie, zwölf Jahre ihres Lebens war sie von einem schweren Tumor betroffen – bis zu ihrem Tod mit nur 37 Jahren. Aber nachdem Alzinete sich entschieden hatte, Gott treu zu bleiben, gelang es ihr, jede Schwierigkeit mit einem einzigen Wunsch zu überwinden: „Lieber sterben als Ihn nicht lieben.“

Sie wurde in Rio Branco geboren, im Norden Brasiliens, in einer Familie mit acht Kindern. Neben den finanziellen Schwierigkeiten und den Problemen des Vaters begegnet ihr die Selbstlosigkeit der Mutter. Alzinete nimmt einige Entbehrungen in Kauf und arbeitet als Lehrerin in einem Internat, um sich an der Universität einschreiben zu können.

1980 wird sie von einer Freundin zu einem Treffen der Fokolare eingeladen. „Sie erzählten einige Erfahrungen aus ihrem Leben mit dem Evangelium“, erinnerte sie sich, „und sagten, dass sie alles für Jesus taten. Ich dachte, dass ich viele Dinge tat und nie daran gedacht hatte sie auf diese Weise zu tun, für Ihn.“ So beginnt sie ihr Leben zu ändern und fängt bei den kleinen Dingen an: „Als meine Mutter mich etwas fragte, stand ich sofort auf, auch wenn ich keine Lust hatte und wiederholte „für dich, Jesus“. Am Abend war ich glücklich, dass ich versucht hatte, alles für Ihn zu tun.“

Diese neue Art zu leben verbesserte auch die Beziehung zum Vater. Alzinete erinnerte sich an die Worte Jesu, der alles, was wir unseren Mitmenschen tun, so sieht, als hätten wir es ihm getan (Mt 25,40) und durchbrach die Mauer der Indifferenz, die sie bisher voneinander trennte. Durch kleine Aufmerksamkeiten und Versuche des Dialogs veränderte sich ihre Beziehung spürbar.

Während dieser Zeit nimmt sie auch an der Mariapoli von Manaus teil, einem großen Treffen für die Freunde der Fokolare in Nordbrasilien. Dort beschließt sie, die Spiritualität der Einheit noch entschiedener zu leben. Sie will nicht bei den ersten Schwierigkeiten locker lassen und nach jedem Scheitern neu beginnen.

Genau da kommt die Entdeckung der Krankheit, die ihr Leben verändert. Spezialbehandlungen waren notwendig, zu denen sie nach Rio de Janeiro reiste. Immer war jemand aus der Fokolar-Bewegung bei ihr. Die konkrete Liebe dieser Personen gibt ihr den Mut, auch die härtesten Momente ruhig anzugehen. Vor allem während der zweijährigen Krankheit der Mutter: „Meine Mutter war nach Rio gekommen, um sich um mich zu kümmern. Dagegen habe ich ihr geholfen und ihr in den letzten Momenten Kraft gegeben.“

In vielen leidvollen Jahren verliert Alzinete nie ihre Gelassenheit. Wie sie Ungläubigen erklärt, besteht ihr Geheimnis darin, Gott jedes Leid anzuvertrauen und das eigene innere Licht jedem, der ihr begegnet.

Viele, die von ihrem Strahlen getroffen sind, wiederholen ihr: „Das Leben ist schön, Alzinete, du musst leben!“ Aber für sie ist der Sinn ihres Daseins sehr klar: „Ich habe Gott gebeten mich zu heilen, aber er wollte mir das Leben nehmen. Also gebe ich es ihm mit Freude.“

Als sie sich am 13. Januar 1996 auf den Weg zu Gott macht, hatten diejenigen, die sie kennengelernt hatten, bereits ihr ‚Motto‘ erfahren: „Lieber sterben als Dich nicht lieben.“

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Rückkopplung

  1. Aparecida Cardoso

    L’ho conosciuta personalmente quando partecipavo del movimento a Rio de Janeiro e quando lei ha vissuto da me per qualche tempo. Mia madre l’ha presa come figlia. Era incredibile e meraviglioso vedere la sua forza che veniva proprio da Dio e che le dava la serenità che solo coloro che si fidano pienamente di Lui possono avere. Essere accanto a lei significava proprio sentire la presenza di Gesù . Lei è stata proprio un segno di Dio per tutti i quanti l’abbiano conosciuta.

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  2. Margarida

    Eu também fui agraciada, fiquei alguns dias ao lado de Alzinete, quando estava no hospital e em sua casa na Tijuca – RJ, aprendi muito e aprendo até hoje com sua vida, foi e é importante tê-la conhecido, como Deus foi bom para mim em fazer meu encontro com ela.

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  3. Bernadete

    Tive a graça de estar perto de Alzinete e experimentar a força que vem de Deus. O seu testemunho foi sempre forte, corajoso. Ela viveu intensamente por Deus, esquecendo-se dela mesma, principalmente quando sua mãe adoeceu. Obrigada Alzinete e confio a você essa região, a sua cidade que tanto você amou.

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  4. ANA PAULA DA CONCEIÇÃO PINTO

    testemunhos assim nos encorajam para viver o Vangelo a cada dia com mais intensidade de amar jesus no outro.

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  5. Nuala M. Daly

    She is an inspiration to all of us.

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  6. Verônica - Koni

    Fui uma gen no mesmo período em que Alzinete se encontrava no Rio de Janeiro para o seu tratamento de saúde, tive a oportunidade muitas vezes de estar ao lado de Alzinete, em alguns momentos, que a acompanhei ao hospital, saia de lá edificada pela força, pela serenidade e sobretudo pela confiança que ela tinha no amor de Deus. A última carta que ela escreveu para as gen eu as guardo até hoje comigo. Algumas vezes, lí esta cartinha para as gen, para que esta nova geração encontre modelos de vida gen personificado naquela medida que Chiara nos deixou.
    Obrigada Alzinete pela sua vida.
    Verônica (Koni) – Focolare de Maceió/AL.

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    • Júlia (Salvador)

      Também tive a imensa graça de conviver com a nossa querida Alzinete nos seus últimos anos como gen. Não me lembro de não ter me sentido amada por ela, mesmo nos momentos mais difíceis, de grandes dores físicas ou pela perda de sua mãe. Seu olhar era puro e sua voz sempre doce. Vivia o momento presente com muita serenidade e com caridade constante. Todos os anos, no dia 13 de janeiro, me lembro dela. Sei que ela intercede pela Obra , em especial, pelas gen, por quem sempre teve um grande amor.

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