Gelebtes Evangelium: Arbeit zu zweit!

 
Das Wort des Lebens von diesem Monat lädt uns ein, vor Schwierigkeiten nicht den Mut zu verlieren, sondern auf Gott zu vertrauen.

foto pdv20161120Ich wußte alles

“Als Pfarrer bildete ich mir ein, alles beurteilen zu können. Eines Tages hat man mich gebeten eine Messe mit Jugendlichen zu feiern, die während der Liturgie den Pakt schlossen, auch das Leben füreinander zu geben. Ich war überwältigt: Wäre ich zu so etwas fähig? Alles, was ich zu wissen glaubte, erschien mir auf einmal hinfällig. Es reichte nicht, um Christ zu sein. Wie viele Dinge hatte ich im Namen des Studiums vernachlässigt, wie vieles nicht getan mit der Entschuldigung, etwas anderes erledigen zu müssen…! Diese jungen Leute haben mein Leben verändert.“

(R.P. – Frankreich)

Bevor du deine Gabe zum Altar bringst…

„Nach unserem Umzug in ein kleines Dorf ist eine Freundschaft zu einer Nachbarsfamilie entstanden, die uns geholfen haben, uns im neuen Umfeld zurecht zu finden, die Kinder in die verschiedenen Schulen zu begleiten… Wir schätzten uns gegenseitig, ihre Kinder nannten uns Onkel und Tante und unsere umgekehrt. Aber mit der Zeit ist das irgendwie eingebrochen. Eines Tages nannten uns die Kinder „Herr und Frau Sowieso“. Das konnte nicht so bleiben. Irgendetwas war da vorgefallen. Noch dazu gehörten wir zu der gleichen Pfarrgemeinde. Während einer Sonntagsmesse sprach das Evangelium davon, sich mit dem Bruder zu versöhnen, bevor man seine Gabe zum Altar brachte… Meine Frau und ich haben uns angeschaut und beschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen. Nach der Messe sind wir auf die Nachbarn zugegangen und haben sie um Verzeihung gebeten, falls wir sie irgendwie verletzt hatten. Nach einem Moment der Unsicherheit haben wir uns einfach umarmt.“

(A.T. – Ungarn)

Sie war ein anderer Mensch

„In das Krankenhaus, in dem ich als Gynäkologin arbeite, wurde eine Prostituierte eingeliefert. Die anderen Patientinnen und auch mache Krankenschwester gingen ihr aus dem Weg. Nachdem ich merkte, dass man sie isolierte, habe ich mich besonders um sie gekümmert. Das hat wiederum andere ermutigt, mit ihr zu sprechen und ihr Hilfe anzubieten. Nachdem sie dann von ihrem traurigen Schicksal erzählt hat, stieg diese Zuwendung noch an. Nach wenigen Tagen war sie ganz verändert, eine andere Person. Als sie entlassen wurde, dankte sie mir: „Die wahre Genesung ist nicht körperlicher Art…Mein Leben fängt neu und anders an.“

(M.S. – Polen)

 

Verhaltensregeln(500)

 

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