Gelebtes Evangelium: In den Engpässen des Lebens

 
Jesus ist Licht auf unserem Weg gerade wenn wir uns ohnmächtig fühlen vor den vielen Ungerechtigkeiten, wenn wir mutlos sind angesichts großer Herausforderungen und Dunkelheiten. Genau so war es für die Emmausjünger.

Eine bessere Arbeit
«Durch einen Unfall habe ich eine sehr gute Arbeitsstelle verloren, und meine Frau verdiente nicht genug, um die Familie allein zu ernähren. Doch wir fanden immer dann, wenn es wirklich brenzlig wurde, kleine Gelegenheitsarbeiten, die uns über Wasser hielten. Am Abend baten wir mit den Kindern immer Gott um seine Hilfe, nicht nur für uns, sondern für alle, die es nötig hatten. Sechs Monate nach dem Unfall, als sich unser Land in einer noch schwierigeren wirtschaftlichen Lage befand, fand ich eine Arbeit, die noch besser war, als die vor dem Unfall.»  J.L. – Uruguay

 Im Zimmer nebenan
«Ich lag im Krankenhaus und war voller Angst und Traurigkeit. Zum einen wegen meines Gesundheitszustandes, zum anderen aufgrund der Medikamente. Ich wusste nicht, wie ich mich daraus befreien sollte. Da hörte ich, dass nebenan jemand nach der Schwester klingelte. Ich stand auf, um nachzusehen, ob ich helfen konnte. Der Kranke wollte lediglich etwas zu trinken. Ich blieb an seinem Bett sitzen und hörte ihm zu. Auf einmal war mir viel leichter zumute als vorher.»  T.d.M. – Italien

 Ein unerwartetes Geschenk
«Wir sind seit 50 Jahren verheiratet und haben, wie es im Buch Kohelet heißt, Freude und Schmerz miteinander geteilt. An eine Erfahrung erinnern wir uns immer mit großer Dankbarkeit. Wir waren in einem finanziellen Engpass und zählten die wenigen Münzen, die uns geblieben waren, um zu überlegen, wie wir davon Essen für die Kinder kaufen konnten. Da kam der Anruf eines Freundes: Er hatte zwei Truthähne geschenkt bekommen und wollte uns einen vorbei bringen. Es stimmt einfach, Gott verlässt uns nie!»  T.  und  R. – Polen

Geplatzte Programme können sehr nützlich sein
«Aus beruflichen Gründen bin ich oft unterwegs. Ich muss genau planen, was zu tun ist, aber auch bereit sein, diese Pläne wieder über den Haufen zu werfen. Dabei habe ich mit großer Überraschung festgestellt, dass immer dann, wenn ich die Programmänderung aus den Händen Gottes annahm, alles viel besser lief, als ich programmiert hatte. Ich muss nur Ihm Raum geben in meinem Leben, immer, nicht nur wenn ich mal wieder unterwegs bin. Das ist eine hervorragende Schule der Wachsamkeit. Auch wenn es mich etwas kostet, mein Programm zu verlieren, muss ich wirklich anerkennen, dass der unsichtbare Regisseur  weit besser weiß, was mich wirklich glücklich macht.»   T.M. – Polen

Verhaltensregeln(500)

 

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