Auf das Genfest 2018 zu

 
Logo GenfestEine einmalige Gelegenheit zur Begegnung zwischen Jugendlichen und Kulturen. Nach 44 Jahren seiner Existenz ist es das erste Genfest auf dem asiatischen Kontinent.

Genfest_dWorld Trade Center Metro von Manila, Philippinen, 6.-8. Juli 2018. Tausende von Jugendlichen aus der ganzen Welt haben sich in Manila verabredet. Ein Gedanke prägt ihr Denken und Handeln: der Aufbau einer geeinten Welt, in der die Menschen füreinander einstehen.

Das Genfest 2018 Beyond all borders ist eine Einladung, Barrieren und Grenzen zu überwinden, die diesem Ziel entgegenstehen.

Chiara Lubich, die Gründerin der Fokolar-Bewegung, hat 1973 das erste Genfest ins Leben gerufen. Seitdem haben sich hier immer wieder Jugendliche aus allen Ländern der Welt versammelt. Das 11. Genfest in der Geschichte findet im nächsten Jahr erstmals außerhalb Europas statt: in Asien.

In ihrer langen Geschichte haben die Genfeste, die übrigens Vorläufer der Weltjugendtage waren, die Papst Johannes Paul II. 1985 gegründet hat, viele konkrete Projekte angestoßen: die Entstehung der “Jugendlichen für eine geeinte Welt” 1985; die Woche der geeinten Welt 1995 und schließlich 2012 das United World Project, das alle weltweiten Aktionen auf dem Weg zu einer geeinten Welt sammelt und vernetzt.

Das nächste Genfest findet im Vorfeld der kommenden Jugendsynode im Oktober 2018 statt. Derzeit tagen in Castelgandolfo die Delegierten der Fokolar-Bewegung aus aller Welt. Bei dieser Gelegenheit konnten wir mit den Verantwortlichen der Philippinen über das Genfest sprechen. Ding Dalisay dazu: “Wir haben auch die volle Unterstützung des Präsidenten der philippinischen Bischofskonferenz. Er ermutigt uns sehr und möchte, dass wir so viele junge Leute aus den Philippinen dafür begeistern können wie möglich. Schon seit einiger Zeit sind unsere Jugendlichen unterwegs in Pfarreien, Schulen und Universitäten, um zum Genfest einzuladen. Wir glauben, dass sehr viele kommen werden.” Und ihr Kollege Carlo Gentile: „Es wird das erste Genfest in Asien sein und hat als solches eine große Bedeutung für den interkulturellen Dialog und Erfahrungsaustausch. Chiara Lubich sprach vom Genfest als einem „Wasserfall Gottes“. Wir sind sicher, es wird ein großartiges Event.“

RisshoKoseiKaiWeltweit sind die Vorbereitungen angelaufen. Es bestehen viele Kontakte zu anderen Bewegungen, wie den Jugendlichen der Rissho Kosei-kai, einer buddhistischen Laienbewegung aus Japan mit sechs Millionen Anhängern, und mit dem Youth World Peace Forum, dass sein Jahrestreffen zur gleichen Zeit in Manila abhält. In etlichen Ländern wollen die Jugendlichen, die nicht nach Manila fahren können, vor Ort ein Genfest gestalten.

Das Genfest liegt in der Hand einer Kommission von 30 Jugendlichen aus allen fünf Kontinenten. Sie wird koordiniert vom internationalen Sekretariat der „Jugendlichen für eine geeinte Welt“. Kiara Cariaso und Diego Lopez erklären: “Wir bemühen uns darum, dass so viele Jugendliche wie möglich nach Manila kommen können. Überall auf der Welt finden bereits zahlreiche Aktionen statt, nicht nur auf den Philippinen. Aktionen, die den Inhalt des Genfestes betreffen, aber auch Fundraising. Alle Ideen schicken wir weiter nach Manila. Das Genfest besteht aus drei Teilen: der erste Teil beginnt bereits vor dem Event. Die Jugendlichen aus allen Ländern sollen die Möglichkeit bekommen, sich schon vor dem Genfest mit den asiatischen Kulturen auseinanderzusetzen. In verschiedenen Ländern Asiens wird dieser interkulturelle, interreligiöse und soziale Austausch stattfinden. Danach folgt das zentrale Event vom 6.-8. Juli in Manila: ein weltweites Jugendtreffen, dessen Ergebnisse die jungen Leute dann wieder zurück in ihre Heimatländer bringen. Und schließlich das „Post-Genfest“, vor allem für die Jugendlichen in Asien, die ein „Geeintes Asien für eine geeinte Welt“ bezeugen wollen. 800 Jugendliche werden dazu in der Fokolarsiedlung Tagaytay in der Nähe von Manila erwartet.

Offizielle Website: y4uw.org/genfest

Verhaltensregeln(500)

 

Read also