Bolivien: Sie haben an mich geglaubt

 
Anniversary_logoMiriam fand Hilfe in einem Sozialzentrum der Fokolar-Bewegung und beschließt nun ihrerseits, anderen, vor allem bedürftigen Kindern, zu helfen. Das schenkt Hoffnung.

2018-02-06-PHOTO-00000544“Meine Familie besteht aus meiner Mutter, meiner Schwester und mir. Wir haben schwierige Zeiten erlebt, als meine Mutter keine Arbeit fand. Wir hatten auch kein Geld, um die Miete zu bezahlen. Die Hausbesitzerin drohte uns, uns vor die Tür zu setzen. Die Unterstützung, die wir durch die Familien der Fokolar-Bewegung bekamen (AFN), war unsere Rettung. Kurze Zeit später eröffnete die Fokolar-Bewegung im Süden unserer Stadt Cochabamba das Centro Rincón de Luz, wo Kinder, die Schulen in diesem Stadtviertel besuchten, Schulaufgaben machen konnten, Nachhilfeunterricht bekamen und täglich eine warme Mahlzeit. Das Zentrum war wie eine Familie für uns und die Lehrer wie „zweite Eltern“.

2018-02-08-PHOTO-00000552Sie glaubten an mich, darum kann ich heute stolz erzählen, dass ich die Schule mit Erfolg abgeschlossen habe und an der Universität studiere. So kann ich bald durch meinen Beruf anderen helfen. Außerdem möchte ich in dem Sozialzentrum mithelfen und die Kinder unterstützen. Ich möchte auch ein Haus für Obdachlose aufmachen. Mir ist klar geworden, dass man wirklich etwas für Kinder tun kann, um ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Jeder kann etwas tun! Dabei ist die wirtschaftliche Hilfe gar nicht das Allerwichtigste, aber diese Leute haben an mich geglaubt, sie waren davon überzeugt, dass ich es schaffen würde! Dieses Vertrauen ist wie ein Licht, das nicht nur in dem betreffenden Kind angezündet wird, sondern auch in seinen Eltern!

 

Quelle: Teens4Unity

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