Irland: In der Schule des Teilens

 
Une école d’anglais en Irlande, inspirée par l’Économie de Communion, se propose de privilégier la qualité des relations humaines entre étudiants et professeurs, ainsi que le partage des bénéfices pour une action en Bolivie.

Die grüne gastfreundliche Insel bietet von jeher ausgezeichnete Englischkurse an für Studenten jeden Alters und jeder Herkunft. Dazu gehört auch „Language Learning International (http://www.lli.ie)”: Ein Studienaufenthalt mit modernsten Lernmethoden, ausgewählten Gastfamilien, kulturellen und sportlichen Angeboten…Vor allem die guten Beziehungen, die während des Studienaufenthaltes systematisch aufgebaut werden, zwischen Studenten, Lehrern und Gastfamilien zeichnen diese Sprachschule aus, die 1989 durch Eugene Murphy in Dublin gegründet worden ist. Und noch ein Vorzug: der einzelne Student wird mit seinen Bedürfnissen wahrgenommen. „Language Learning International“ ist außerdem mit seinen rund 2.000 Studenten pro Jahr Botschafter der „Wirtschaft in Gemeinschaft“ im pädagogischen Bereich, wie die folgenden Erfahrungen aus ihrer Website belegen.

„Bei einem Sommercamp nahm ein Junge mit AS teil (Asperger Syndrom), ohne dass die Veranstalter darüber informiert waren. Die Gastfamilie war nicht für diesen Jungen geeignet. Auch eine andere Familie erlitt Schiffbruch. Doch die Suche nach einer geeigneten Alternative für den Jungen ging weiter, obwohl viel los war in diesem Sommer. Schließlich wurde eine alte Dame gefunden, die sich sehr freute, den Jungen aufzunehmen, zumal sie selbst mit der Krankheit vertraut war, weil ein Enkel daran litt. Positives Resultat für alle: der Student kehrte glücklich nach Hause zurück, die Schule erklärte, dieser Junge habe wesentlich zum Gelingen der Wertevermittlung in diesem Sommer beigetragen.“

“Gruppen-Englischkurs, Superstimmung, erstklassige Beziehungen unter allen. Als es um einen individuellen mündlichen Test ging, kam ein Fünfzehnjähriger zu seinem Trainer: Er fühlte sich diesem Test nicht gewachsen, weil er stotterte. Die Lehrer besprachen sich untereinander und beruhigen den Jungen mit einem „privaten“ Test, nur er allein. Nach der Prüfung ermutigen sie ihm aber, diese Erfahrung mit den anderen zu teilen. Er akzeptierte den Vorschlag und mit dem langen Applaus der Gruppe wurde die Prüfung abgeschlossen. Später erfuhr man, dass der Junge die ersten sieben Jahre seines Lebens gar nicht gesprochen hatte. Der öffentliche Erfolg im Kurs schien wie ein Wunder, das ihn und seine Eltern überglücklich machte.“

Cathy Young, die Leiterin von “Language Learning International”, berichtete von einem Projekt, das die Sprachschule in ein neues Abenteuer führte: “Wir wollten ein Projekt der ‘Wirtschaft in Gemeinschaft’ fördern, das aus dem pädagogischen Bereich kam. Über die Website der AMU erfuhren wir von dem phantastischen Projekt Unisol in Bolivien, das einige der ärmsten Familien von Cochabamba unterstützt. Wir haben zu ihnen Kontakt aufgenommen und eine Finanzierungsaktion auf die Beine gestellt, die Schulbücher, tragbare Computer, Tische und Stühle und ein kleines Gehalt von zwei Lehrerinnen ermöglicht.“ Regelmäßig erhalten sie Berichte über die Entwicklung des Projektes. „Dieser Austausch – so Cathy – bereichert uns ungemein. Wir leben besser und bescheidener an unserem Platz.“

Das Studium bei “Language Learning International” bringt den Studenten viele Worte bei, doch das allerwichtigste Wort heißt: Teilen.

Verhaltensregeln(500)

 

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