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	<title>Fokolar-Bewegung &#187; Politik &#8211; Rechtswesen</title>
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		<title>Italien: Initiative für Rechtstaatlichkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 28 May 2013 08:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Chiara De Lorenzo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Seligsprechung von Don Pino Puglisi am 25. Mai wird ein Symbol des Kampfes gegen die Mafia und die modernen Formen der Sklaverei. Die Jugendlichen der Fokolar-Bewegung setzen sich ebenfalls dafür ein, die Rechtstaatlichkeit herzustellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130528-01_DonPuglisi.jpg"><img class=" wp-image-86229 alignleft" style="margin-right: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130528-01_DonPuglisi.jpg" alt="" width="269" height="305" /></a><strong>„Das können sie nicht machen!</strong> Sie können aus uns, ihren Brüdern, nicht Sklaven machen!“ Die <a href="http://www.vatican.va/holy_father/francesco/angelus/2013/documents/papa-francesco_angelus_20130526_it.html">Worte</a> von Papst Franziskus beim Angelus am 26. Mai erinnern an die <a href="http://www.rai.tv/dl/RaiTV/programmi/media/ContentItem-ad5d296e-3be9-41d9-81d2-48729aa3af4d-tg1.html">kraftvollen und leidenschaftlichen Worte</a> von Johannes Paul II. im Jahr 1993 gegen die Mafiosi von Valle dei Templi (Agrigento), nur wenige Monate nach der Ermordung von <a href="http://www.padrepinopuglisi.diocesipa.it/">Don Puglisi</a>.</p>
<p><strong>Er wurde am 15. September 1993 ermordet</strong> von Auftragskillern der Mafia-Familie, die das Viertel Brancaccio beherrschte, in dem Don Puglisi lebte und unaufhörlich als Pfarrer in der Kirche von St. Gaetano arbeitete. Er „erzog die Kinder nach dem Evangelium“ und half ihnen, dem Leben des Verbrechens zu entkommen, wie Papst Franziskus betonte. Unter den 80.000 Teilnehmern der Seligsprechungszeremonie war auch eine große Gruppe der Fokolar-Bewegung, unter denen viele junge Leute aus verschiedenen Teilen Siziliens waren.</p>
<p><strong>Das Treffen in Palermo</strong> aus Anlass der Seligsprechung von Don Puglisi war schon seit langem geplant. Die <a href="http://www.focolare.org/de/movimento-dei-focolari/un-popolo/giovani-per-un-mondo-unito/">Jugendlichen für eine geeinte Welt</a> arbeiteten seit einigen Monaten im <a href="http://www.cantierelegalita.org/meetinglegalita/">„Cantiere Legalità</a>“, einem Projekt zur Herstellung der Rechtstaatlichkeit, das von Progetto Italia durchgeführt wird. Sie wollten sich bei dieser Feier wiedersehen, um eine weitere Erfahrung der Solidarität mit denen zu leben, die sich in Palermo und anderswo für Rechtsstaatlichkeit einsetzen. Und während Pater Puglisi in Sizilien selig gesprochen wurde, trafen sich in <strong>Mailand</strong> etwa hundert Jugendliche des „Cantiere Legalità“, um über die Herausforderung der Mafia zu diskutieren, ihre Wurzeln und Handlungsweisen und Strategien der Bekämpfung zu erörtern.</p>
<p><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130528-02_DonPuglisi.jpg"><img class="alignright  wp-image-86230" style="margin-left: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130528-02_DonPuglisi.jpg" alt="" width="307" height="230" /></a>Das nächste Treffen für die italienischen Jugendlichen der Fokolar-Bewegung wird in <strong><a href="http://www.cantierelegalita.org/meetinglegalita/?page_id=10">Caserta</a></strong> sein (29. Juli – 2. August 2013). Hier wird man die Erfahrungen und Einblicke der letzten Monate austauschen, die drei Themenbereiche betreffen, die mit der Rechtsnorm im Zusammenhang stehen: <strong>Sorge um Immigranten, Umwelt, Arbeit</strong>.</p>
<p>Der Einsatz der Fokolar-Bewegung für Rechtstaatlichkeit in Sizilien hat schon eine längere Geschichte. Auch <strong><a href="http://www.focolare.org/de/chiara-lubich/chi-e-chiara/">Chiara Lubich</a> hatte sich 1998 in Palermo</strong> zu diesem Punkt geäußert, als Antwort auf die explizite Frage einiger Personen. Sie regte dazu an, diejenigen zu vereinen, die sich ernsthaft für das Gemeinwohl engagieren, angefangen bei den katholischen Gruppierungen und Bewegungen, um so eine „Gesellschaft der Liebe“ zu fördern. Sie hoffte, dass sie sich konsolidieren und die täglich geleistete Arbeit immer deutlicher ein Profil hervortreten lässt, das im Kontrast steht zu der destruktiven Präsenz der Mafia.</p>
<p><strong>Was in den folgenden Jahren passierte</strong>, hat Früchte hervorgebracht. Die Teens und Jugendlichen der Fokolar-Bewegung taten sich zusammen mit Jugendlichen anderer Gruppen und Vereinigungen und reisten mit gemeinsamen Bussen an. Mit ihnen verbindet sie der gemeinsame Wunsch nach einer geeinteren Welt.</p>
<p><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130528-03.jpg"><img class=" wp-image-86260 alignleft" style="margin-right: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130528-03.jpg" alt="" width="272" height="181" /></a>Darüber hinaus wollten die jungen Leute am Nachmittag zwei Besuche machen, was das über die Jahre in Palermo entstandene <strong>Netzwerk</strong> verdeutlicht. Der erste war bei der Vereinigung <a href="http://www.libera.it/flex/cm/pages/ServeBLOB.php/L/IT/IDPagina/70">Libera</a>, wo sie mehr über deren Arbeit an Mafia-kontrollierten Orten erfuhren. Der zweite war bei der <a href="http://www.santegidio.org/" target="_blank">Gemeinschaft von Sant’Egidio</a>, die ihnen die Möglichkeit gab, mit Menschen zu sprechen, die Don Puglisi kennengelernt hatten. Bei dieser Gelegenheit erläuterten die Teens for Unity aus Palermo, was sie in ihrer Stadt tun, insbesondere im <strong>Viertel Brancaccio</strong>. Sie erzählten, dass sie ein sehr schönes Wandgemälde auf dem Platz, auf dem P. Puglisi erschossen wurde, gemalt haben, und auch nach Monaten hatte es noch niemand angerührt. Mit großen Buchstaben hatten sie geschrieben: <strong>„Die goldene Regel: Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“</strong></p>
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		<title>Philippinen: Auf dem Weg zum aktiven Bürger</title>
		<link>http://www.focolare.org/de/news/2013/05/15/filippine-in-cammino-per-limpegno-civile/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 08:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Chiara De Lorenzo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Pfarrgemeinde auf den Philippinen hat kurz vor den Kommunalwahlen zu einem Forum zum Thema: „Wie wird man vom passiven zum aktiven Bürger?“ eingeladen, an dem mehr als 2.000 Personen teilgenommen haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130516-06.jpg"><img class="alignleft  wp-image-85546" style="margin-right: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130516-06.jpg" alt="" width="286" height="192" /></a>Manila, die Hauptstadt der Philippinen. Über 11 Millionen Einwohner, eine Stadt großer sozialer Kontraste, wo engagierte Christen seit Jahren für eine echte Demokratie kämpfen, nachdem während einer jahrzehntelangen Diktatur die Kluft zwischen Armen und Reichen immer größer geworden ist.</p>
<p>Oft sind gerade die <strong>Pfarrgemeinden Orte, wo Solidarität</strong> konkret gelebt wird und viele soziale Initiativen ihren Anfang nehmen. Doch auch das <strong>Einüben eines aktiven Bürgerseins</strong> ist von großer Bedeutung, um das Land demokratisch aufzubauen.</p>
<p><strong>Die Pfarreien, die sich der Fokolar-Bewegung angeschlossen haben, bemühen sich seit langem um das Wachstum demokratischen Bewusstseins</strong> in der Bevölkerung, parallel zu zahlreichen sozialen Initiativen und Projekten.</p>
<p><strong>Aus Anlass der Wahl des Bürgermeisters</strong> und stellvertretenden Bürgermeisters von <strong>Manila </strong>hat die Pfarrei S. Roque ein Forum organisiert, um die Bevölkerung zu politischer Verantwortung aufzurufen und auszubilden.</p>
<p><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130516-07.jpg"><img class=" wp-image-85547 alignright" style="margin-left: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/05/20130516-07.jpg" alt="" width="307" height="206" /></a>Das Forum fand am 20. April statt, und wurde zusammen mit der Diözese von Manila, ihren 48 Pfarreien und dem Ministerium für öffentliche Angelegenheiten durchgeführt. <strong>Mehr als 2.000 Personen haben daran teilgenommen,</strong> darunter auch Abgeordnete, Führer der verschiedenen christlichen Verbände, Lehrer und Geschäftsleute.</p>
<p><strong>Die verschiedenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt</strong> haben ihre Regierungsprogramme vorgestellt für die nächsten drei Jahre und sich dem Dialog mit dem Publikum geöffnet. Kennzeichnend für die Veranstaltung war das Klima des Vertrauens und der gegenseitigen Achtung im Unterschied zu den bei Wahlkämpfen üblichen Attacken auf den Gegner. Es war eine echte Erfahrung von Geschwisterlichkeit, ungeachtet der politischen Gegensätze. Am Ende waren alle zufrieden.</p>
<p>„Ich hatte Angst – gab einer der Veranstalter zu – dass wir uns übernehmen würden, stattdessen war es ein voller Erfolg.“ Und ein Teilnehmer aus einer Pfarrei: „Ich weiß jetzt, wie die Politiker denken, welche Werte sie vertreten. So weiß ich, wen ich wählen will.“</p>
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		<title>Begegnung mit der Bürgermeisterin von Bethlehem</title>
		<link>http://www.focolare.org/de/news/2013/04/26/con-il-sindaco-di-betlemme/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 09:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Chiara De Lorenzo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[130 Jugendliche aus 25 Ländern treffen sich mit der Bürgermeisterin von Bethlehem, Vera Baboun, und einigen palästinensischen Jugendlichen. „In einer Nation, die gerade durch die Abwesenheit der Geschwisterlichkeit tief verwundet ist, wird die Goldene Regel: ’Behandle den anderen so, wie du selbst behandelt werden möchtest’ zum einzigen Weg zu Versöhnung und Veränderung“, kommentierte Baboun die Erfahrungen der Jugendlichen für eine geeinte Welt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="wp-image-84152 alignleft" style="margin-right: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/04/20130426-01.jpg" alt="" width="410" height="184" />Das „Peace Center“ befindet sich im politischen und multireligiösen Herzen von Bethlehem.</strong> Auf dem gleichen Platz, einem weißen Quadrat, umgeben von Palmen, befinden sich die Geburtskirche und die Moschee: ein friedliches Zusammenleben, ohne Intoleranz oder gar feindliche Auseinandersetzungen. Daneben liegt das Rathaus und drum herum die lebhaften Farben der Marktstände. Die Mauer, die Israel zum Schutz seines Territoriums gezogen hat, wirkt hier geradezu neurotisch.</p>
<p><strong><img class="alignright size-full wp-image-84158" style="margin-left: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/04/20130426-03.jpg" alt="" width="235" height="288" />Die „Jugendlichen für eine geeinte Welt“</strong> der Fokolar-Bewegung (130 aus 25 Nationen) wollten im Peace Center beginnen, um die „Brücken der Geschwisterlichkeit“ zu verstärken, die sie im vergangenen Sommer beim Genfest in Budapest unter dem Titel <strong>„Let’s bridge“</strong> weltweit zu schlagen versucht haben. Das neue Motto lautet: <strong>„<a href="http://www.focolare.org/de/news/2013/04/20/gerusalemme-be-the-bridge/" target="_blank">Be the bridge“</a></strong>. Der nächste Schritt besteht darin, alles zu dokumentieren, was Menschen guten Willens im Zeichen weltweiter Geschwisterlichkeit bereits angestoßen haben, dabei werden Einzelne, Gruppen, Organisationen und Staaten von den Jugendlichen in den Blick genommen.</p>
<p><strong>Vera Baboun, die erste Frau im Amt des Bürgermeisters von Bethlehem und der von Israel besetzten Gebieten Palästinas,</strong> hat voll Freude die Jugendlichen empfangen „glücklich und stolz, denn ich glaube an die Kraft und die Fähigkeit zum Dialog gerade in einem Land, das durch die Abwesenheit der Geschwisterlichkeit tief verletzt worden ist.“ Die Bürgermeisterin ist Christin, Dozentin an der Universität, Witwe mit fünf Kindern. 40 Minuten lang hat sie den Jugendlichen ihre Erfahrung erzählt und offen auf die vielen Fragen geantwortet. Als begeisterte Anhängerin der neuen Generationen und jeder Veränderung zum Besseren hat sie öfters wiederholt: „<em>Wir müssen den ersten Schritt machen. Um Brücken zu bauen, müssen drei Dinge gewährleistet sein: Mut, guter Wille und Wahrheit. Man muss Vertrauen haben in die eigene Kraft und daran glauben, dass man etwas ändern kann.“</em></p>
<p><img class="size-full wp-image-84155 alignleft" style="margin-right: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/04/20130426-02.jpg" alt="" width="314" height="209" />Um ihren Wunsch nach Veränderung unter Beweis zu stellen, hat Frau Baboun ein innovatives Projekt aus ihrer Amtszeit vorgestellt: ein Beratergremium aus jungen Leuten, das dem gewählten Stadtrat zur Seite steht. Bei der Verabschiedung konnte natürlich ein Hinweis auf die Mauer, die Bethlehem umgibt, nicht fehlen: „<em>Die Mauer wurde durch Menschenhand errichtet. Wer kann sie niederreißen? Menschenhände. Drehen wir den Spieß um und schlagen wir einen Vorteil aus dem Nachteil, arbeiten wir gemeinsam daran, einen Traum zu verwirklichen, unser aller Traum: machen wir aus der Welt ein Haus für alle, in dem die Menschen wirklich zu einer Menschheit werden. Die Palästinenser gehören zu dieser Menschheit.“</em></p>
<p>In Jerusalem findet bis zum <a href="http://live.focolare.org/uww2013/" target="_blank">ersten Mai</a> die letzte Etappe des Genfestjahres statt mit der „Baustelle der Geschwisterlichkeit“, auf der die Jugendlichen für eine geeinte Welt seit dem 24. April im Heiligen Land „arbeiten“. Viele Begegnungen finden dabei statt mit Juden, Christen, Muslimen, um Brücken in alle Richtungen zu schlagen, wie es beim Genfest in Budapest lanciert worden ist. Dazu gehört eine Begegnung mit 200 muslimischen und christlichen Studenten der Universität in Bethlehem und Workshops/Konzert mit Gen Rosso und Gen Verde, die wie überall in den letzten Jahren, auch regionale Künstler und Schulklassen in ihre Aufführungen einbauen.</p>
<p>Am 1. Mai findet eine <a href="http://live.focolare.org/uww2013/" target="_blank">internationale Video- und Telefonkonferenz statt</a> (in „two ways“ mit Italien, Ungarn und Indien), in der das „<a href="http://www.unitedworldproject.org/it/http://" target="_blank">United World Project</a>“ der Jugendlichen für eine geeinte Welt zu Beginn der diesjährigen „Woche der geeinten Welt“ im Mittelpunkt steht.</p>
<p><em> Quelle: <a href="http://www.cittanuova.it/c/427767/Nella_terra_dei_muri.html">Città Nuova online</a></em></p>
<p><em><a title="Be the Bridge website" href="http://waysofpeace.com/" target="_blank">&#8220;Be the Bridge&#8221; website</a></em></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Brasilianische Juristen über zehn Jahre im Kampf für Gerechtigkeit</title>
		<link>http://www.focolare.org/de/news/2013/02/23/adozione-giuridica-dei-cittadini-detenuti/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Feb 2013 06:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Cerè</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasile]]></category>
		<category><![CDATA[Politik - Rechtswesen]]></category>
		<category><![CDATA[comunione e diritto]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschwisterlichkeit beginnt nicht nur im persönlichen sondern auch im gesellschaftlichen Bereich zu punkten. Beispiel: ein Projekt der juristischen Fakultät in Pernambuco, in Zusammenarbeit mit dem Landesgericht des Staates Pernambuco und dem Staatssekretariat für Gerechtigkeit und Bürgerrechte des Bundesstates.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright  wp-image-80779" style="margin-left: 10px;border: 0px none" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/02/20130223-01.jpg" alt="" width="358" height="238" /></p>
<ul>
<li><strong>500 Häftlinge</strong> haben durch dieses Projekt Gerechtigkeit erfahren, das 300 Strafprozesse angestoßen hat. Es ist davon auszugehen, dass die Betroffenen immer noch auf ihren Prozess warten würden.</li>
<li><strong>300 Jurastudenten</strong> machen mit.</li>
<li><strong>350 Familien der Häftlinge</strong> werden durch das Projekt unterstützt.</li>
<li><strong>Über 200 Gefangene</strong> wurden frei gesprochen.</li>
<li><strong>Über 1000 Gefängnisinsassen</strong> wurden während ihrer Haftzeit materiell und geistlich betreut.</li>
<li>Das <strong>Projekt</strong> wurde über die Medien brasilienweit verbreitet und <strong>durch Preise ausgezeichnet</strong>.</li>
</ul>
<p><strong>Das sind nur einige Resultate des Projektes</strong> „<strong>Juristische Adoption inhaftierter Bürger“</strong> in den ersten zehn Jahren seiner Gründung (seit 2001). Die Erfahrung wurde bei einem Kongress der Fokolar-Bewegung in Brasilien vorgestellt (Mariapoli Ginetta, S.Paulo, 25.-27. Januar 2013), unter dem Thema: „Geschwisterlichkeit, Recht und soziale Veränderung“.</p>
<p>Es ging um Lebensgeschichten, Ungerechtigkeiten, Ausgestoßensein und Rechtlosigkeit. Es ist nicht leicht, Jurastudenten an das Projekt heranzuführen – so die Referenten Prof. Maria Perpétua Socorro Dantas Jordão und Prof. Paulo Muniz Lopes von der Universität in Pernambuco – zumal die Inhaftierten nicht selten schwere Delikte begangen haben sollen.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-80785" style="margin-right: 10px;border: 0px none" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/02/20130223-04.jpg" alt="" width="226" height="169" /></p>
<p>Doch wenn die <strong>Geschwisterlichkeit zur Maxime politischen und juristischen Handelns</strong> wird, um die Menschenrechte nicht nur theoretisch zu verkünden, sondern ganz praktisch anzuwenden, dann verändert das das gegenwärtige juristische System.</p>
<p>Das Projekt verleiht zunächst einen „akademischen“ Blick auf das Bemühen, Recht und Gesetz in den Dienst des Mensche zu stellen und führt dann zu einer Begegnung: der Häftling, dem oft das Recht auf Menschenwürde verweigert wird – allein wegen der Überfüllung der Gefängnisse, wo 98 Menschen Platz haben, müssen 1.400 sich den Lebensraum teilen &#8211; , findet Beistand und Schutz seiner Rechte; der Student und angehende Jurist entwickelt einen kritischen Verstand und das Bewusstsein, dass er zur Veränderung der Gesellschaft beitragen kann. <strong>Zwischen Studenten und Häftlingen entwickelt sich ein Ansatz zur Geschwisterlichkeit,</strong>  verbunden mit Recht und Freiheit, der beiden die Möglichkeit gibt, sich in aller Würde als Bürger zu begegnen.</p>
<p><img class="alignright  wp-image-80781" style="margin-left: 10px;border: 0px none" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/02/20130223-03.jpg" alt="" width="251" height="174" />Das Projekt entstand von Anfang an in <strong>Zusammenarbeit</strong> mit dem Landesgericht des Staates Pernambuco und dem Staatssekretariat für Gerechtigkeit und Bürgerrechte. Die Geschwisterlichkeit wurde Schritt für Schritt als pädagogisches Prinzip für Jurastudenten eingeführt. Eine Forschungsgruppe bereitet die Studenten durch theoretische und technische Vorlesungen und Seminare darauf vor, einen Häftling im Prozess zu begleiten und zu verteidigen. Die Methodologie sieht auch Interviews mit Strafgefangenen und ihren Familien vor, sowie Sensibilisierung in Schulen und allgemein durch die Medien.</p>
<p>Geht man nun von einer konkreten Verteidigung der Strafgefangenen zur theoretischen Debatte über das Prinzip der Geschwisterlichkeit über, wird unmissverständlich deutlich, wie eng die Geschwisterlichkeit mit den Menschenrechten verbunden ist, denn beide haben die  gleiche Grundlage. Die 11 Jahre des Projektes zeigen auf, dass es möglich ist, durch ein Rechtssystem die Menschenrechte der Inhaftierten zu schützen, ungeachtet der rechtmäßigen Strafverfolgung.</p>
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		<item>
		<title>Der Preis der Kohärenz</title>
		<link>http://www.focolare.org/de/news/2013/02/12/il-prezzo-della-coerenza/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 06:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gustavo Clariá</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es verlangt Durchsetzungsvermögen, wenn man einem Leben nach dem Evangelium treu bleiben will. Geschichten aus dem Buch: „Una buona notizia. Gente che crede gente che muove“ (Eine gute Nachricht. Leute die glauben, Leute die etwas in Bewegung setzen), Ansätze einer neuen Gesellschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„<img class="alignright size-full wp-image-79824" style="margin-left: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/02/2013-02-01b.png" alt="" width="294" height="152" /></strong>Ich bin Wasserbauingenieur und seit einigen Jahren mit dem Bau und der Überwachung von Kläranlagen im Süden Italiens beschäftigt.</p>
<p>Ende der 90er Jahre habe ich für eine Multinationale gearbeitet, die sich um 50 Kläranlagen in der ganzen Region kümmerte. Kurz nach meiner Einstellung stellte ich fest, dass ich wohl der einzige Angestellte war, der <strong>aufgrund seines Studiums und seiner beruflichen Laufbahn</strong> mit dieser Arbeit betraut worden war, und nicht aufgrund von Vetternwirtschaft.</p>
<p>Wir haben uns mit viel Engagement an die Arbeit gemacht und wider Erwarten begannen die Kläranlagen nach 30-40 Tagen voll zu funktionieren. Doch das war ein <strong>alarmierendes Zeichen</strong>, denn es war der Beweis dafür, dass sie vorher nicht etwa aus technischen Gründen stillagen, sondern aus entgegen gesetzten wirtschaftlichen Interessen.</p>
<p>Später habe ich in anderen Firmen gearbeitet. Überall das Gleiche: es ging nicht um eine gute öffentliche Wasserversorgung, die Gesundheit der Bürger, die Zukunft unserer Kinder, das Wohl der Stadt…<strong>es ging lediglich um Profit und private Interessen.</strong> Ich wurde aufgefordert, für diese Interessen zu arbeiten, nicht etwa für das Allgemeinwohl. Zum Beispiel war es in einer Gemeinde üblich – um Profit zu machen – den Schlamm aus der Kläranlage über einen Bach ins Meer zu leiten. Heute, nach zehn Jahren, finden die ersten Verhaftungen der Schuldigen statt.</p>
<p><strong>All das ging gegen meine Prinzipien</strong>. Zusammen mit meiner Frau und einer Gruppe von Freunden bemühte ich mich darum, mein Alltagsleben nach dem Evangelium auszurichten. Mein Gewissen verlangte von mir, gegen diese Praktiken vorzugehen, egal, was es kostete. <strong>Ich kündigte.</strong></p>
<p>Trotz aller Schwierigkeiten gelang es uns, auch positive Erfahrungen zu machen in der Verwaltung von Kläranlagen, wie in einer sozialen Genossenschaft eines Küstenortes. <strong>Wir waren zu Dritt:</strong> ich als Ingenieur, ein Elektriker und ein Arbeiter mit Drogenvergangenheit. Wir haben außergewöhnliche Ergebnisse erzielt. <strong>Ein Labortechniker behauptete, es sei unmöglich, so reines Wasser zu haben.</strong> Wir hätten zwangsweise manipuliert!</p>
<p>Gegenwärtig bin ich bei einer gemeindlichen Kläranlage angestellt und verfolge außerdem einige kleinere Aktivitäten. Der gleiche Techniker, der nicht „an unser Wasser“ glaubte, führt heute Schulklassen durch das Klärwerk, um die zukünftigen Techniker zu schulen.</p>
<p><strong>Der Preis für diese Kohärenz ist hoch</strong>. Wir sind immer am Rande eines Bankrotts, oft schaffen wir es in der  Familie nur mit Mühe, bis zum Ende des Monats mit dem Geld auszukommen. Aber um Gott Raum zu geben, muss man an seine Liebe glauben und mit ihm gegen den Strom schwimmen.</p>
<p><strong>Heute morgen lief ich am Strand entlang</strong>. Vor dem herrlichen Anblick des Meeres, in dem sich die Sonnenstrahlen spiegelten, habe ich die Gegenwart Gottes gespürt, die mich stärkte.“</p>
<p>(Roberto, Italien)</p>
<p>Geschichten aus dem Buch: <a href="http://editrice.cittanuova.it/eshop_scheda.php?idContenuto=417201" target="_blank">„Una buona notizia. Gente che crede gente che muove</a>“ (Eine gute Nachricht. Leute die glauben, Leute die etwas in Bewegung setzen),Ed. <a href="http://editrice.cittanuova.it/eshop_index.php?idsito=20" target="_blank"><strong>Città Nuova</strong></a>, Roma 2012.</p>
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		<item>
		<title>Brasilien: Geschwisterlichkeit, Recht und soziale Veränderung</title>
		<link>http://www.focolare.org/de/news/2013/02/01/brasile-fraternita-diritto-e-trasformazione-sociale/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 06:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Chiara De Lorenzo</dc:creator>
				<category><![CDATA[South America]]></category>
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		<category><![CDATA[Cultura]]></category>
		<category><![CDATA[Economy]]></category>
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		<category><![CDATA[In Dialogo]]></category>
		<category><![CDATA[Politik - Rechtswesen]]></category>
		<category><![CDATA[comunione e diritto]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Voce]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 2. Nationale Kongress über Gemeinschaft und Recht ist zu Ende gegangen. Ein Netzwerk von Arbeitern im juristischen Bereich. Alternative Strafen bei Umweltdelikten, ‚Adoption‘ des inhaftierten Bürgers ohne öffentlichen Schutz sind einige der vorgestellten Projekte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/02/2013-01.27-Congresso-Diritto_Brasile_2.jpg"><img class="alignleft  wp-image-79077" style="margin-left: 10px;margin-right: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/02/2013-01.27-Congresso-Diritto_Brasile_2.jpg" alt="" width="320" height="214" /></a><strong>Neue Perspektiven im <a href="http://www.focolare.org/de/in-dialogo/cultura/diritto/">juristischen Bereich</a> und konkrete Wege der Anwendung, die bereits gegangen wurden</strong>: dies stand im Mittelpunkt der dreitägigen Tagung, die in der Mariapoli Ginetta (Vargem Grande, in der Nähe von San Paolo) vom 25.-27. Januar stattfand. Teilnehmer waren 180 Rechtsanwälte, Richter, Staatsanwälte, Strafverteidiger, Gerichtsvollzieher, Angestellte der öffentlichen Verwaltung und Lehrende aus ganz <a href="http://www.focolare.org/de/focolare-worldwide/america-sud/brasile/"><strong>Brasilien</strong></a>.</p>
<p><strong>Die zahlreichen Erfahrungen</strong> bestätigen die Konsequenzen der Geschwisterlichkeit und ihr Potential: mit dem Projekt der „<strong>Adoption des inhaftierten Bürgers</strong>“, das in Pernambuco im Rahmen des Strafrechts umgesetzt wurde, unterstützen Professoren und Studenten die Gerichtskosten für Inhaftierte, die keinen Rechtanwalt bezahlen können; das Projekt zur <strong>Anwendung von alternativen Strafmaßen bei Umweltkriminalität</strong> in Amazonien durch Arbeiten für die Umwelt; die Arbeiten der Forschungsgruppe für Recht und Brüderlichkeit am Zentrum für Rechtswissenschaft der Bundesuniversität von Santa Catarina für die <strong>Ausbildung von Arbeitern im Rechtswesen</strong>; die Werbung für die friedliche Lösung von Konflikten durch Dialog und Vergleich. Auch das Thema der Mediation in der Familie wurde behandelt sowie die Anwendung der Rechtsprechung zum Schutz des Schwächsten.</p>
<p><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/02/gehilda-mensagem-Emmaus.jpg"><img class="alignleft  wp-image-79086" style="margin-left: 10px;margin-right: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/02/gehilda-mensagem-Emmaus.jpg" alt="" width="149" height="224" /></a><strong>Bei dem Kongress gab es Raum für die zahlreichen Studenten</strong>, die Sorgen, Fragen und Entdeckungen, Erfahrungen zum Ausdruck bringen konnten. Vor allem aber konnten sie ihre Erwartungen einer menschlichen und juristischen Ausbildung mit einer geschwisterlichen Vision formulieren. Die Eröffnung erfolgte mit einer <strong><a href="http://www.comunionediritto.org/it/downloads-pdf/doc_download/151-messaggio-di-maria-voce.html" target="_blank">Botschaft von Maria Voce</a></strong>, der Präsidentin der Fokolar-Bewegung, die Rechtsanwältin und eine der ersten Förderer von „Gemeinschaft und Recht“ ist. Maria Voce erinnert zunächst daran, „dass in der Liebe zum Nächsten jedes Gesetz respektiert, gedeutet und rechtmäßig angewendet wird.“ Dann schlägt sie – nach Jahrzehnten, in denen der Schutz der persönlichen Rechte betont wurde als „Weg zur Gleichheit“ – eine <strong>Neubewertung der Pflichten</strong> vor, „ohne deren Beachtung die Beziehungen leiden. Die Pflichten rufen uns zur Verantwortung gegenüber den anderen als einzelne und als Gemeinschaft und so tragen wir dazu bei, das Gefüge der Gesellschaft zu festigen.“</p>
<p>In dieser Phase der Veränderung und der Krise zeigte sich die <strong>Geschwisterlichkeit, verstanden als juristische Kategorie</strong>, durch die <strong><a href="http://www.comunionediritto.org/it/home/155-appuntamenti/359-ii-congresso-nazionale-brasiliano-di-comunione-e-diritto.html" target="_blank">Arbeiten der Tagung</a> </strong>wie eine Linse, die auf Neues fokussiert. Geschwisterlichkeit ruft der Gerechtigkeit den einzelnen in Erinnerung, lässt heraustreten aus einem subjektiven individuellen Recht und öffnet zu einer Vision der Menschheit als „wir“. Sie macht aus dem Recht nicht eine reine Produktion von Normen, sondern <strong>ein Mittel, um unterbrochene Beziehungen zu heilen</strong>. Ein Vorschlag, „von großem Interesse, von enormer sozialer Bedeutung, entscheidend für die Gesellschaft, die Kultur und die Zivilisation“, sagte <strong>Kardinal Odilo Schrerer</strong>, Erzbischof von Sao Paolo am 26. Januar. „Wir haben eine Goldader entdeckt“, so der Kardinal, „wir müssen weitergraben, um dieses Gold allen anzubieten.“<a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/02/2013-01.27-Congresso-Diritto_Brasile_4.jpg"><img class="alignright  wp-image-79079" style="margin-left: 10px;margin-right: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/02/2013-01.27-Congresso-Diritto_Brasile_4.jpg" alt="" width="360" height="240" /></a></p>
<p>Die Teilnehmer kehren zurück in ihre Heimatorte mit dem Vorsatz, die gelebte Erfahrung weiterzugeben. Die nächsten Kongresse sind bereits geplant: in der Universität von Santa Catarina und Marilia (Sao Paolo), im Gericht von Brasilia und von Sergipe, in den Städten Curitiba, Belo Horizonte, Manaus. Außerdem werden Gruppen gebildet zur Vertiefung der Themen und zum Austausch über Studium und Praxis.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.comunionediritto.org/">www.comunionediritto.org</a></p>
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		<title>Junior-Wahlen</title>
		<link>http://www.focolare.org/de/news/2013/01/16/a-proposito-di-elezioni-junior/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 06:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Chiara De Lorenzo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Esperienza]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Es berichtet eine Jugendliche aus Italien, die sich in der Politik engagiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-articolo_1 wp-image-78205" style="border: 0px;margin: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/01/20130116-c-250x138.jpg" alt="" width="250" height="138" />„Als ich gehört habe, dass die Wahlen für den Junior-Bürgermeister meiner Stadt ausgeschrieben werden, habe ich mich als Kandidat beworben. Ich war davon begeistert, etwas tun zu können und mein Ideal, für eine geeinte Welt zu leben, bezeugen zu können. Wir haben uns sofort mit einigen Freunden getroffen und unsere Partei mit dem Titel <strong>„Gemeinsam für die Zukunft“</strong> gegründet. Wir haben uns ein Programm gegeben, ein Logo entworfen und dann mit der Wahlkampagne begonnen. Wir waren neun Kandidaten.</p>
<p>Ich war mir sicher, dass ich am Ende, ganz unabhängig vom Wahlausgang, viele Dinge gelernt haben würde, sowohl im<strong> <a href="http://www.focolare.org/de/in-dialogo/cultura/politica/">Bereich der Politik</a></strong>, aber auch in dem Bestreben, <a href="http://www.focolare.org/de/chiara-lubich/spiritualita-dellunita/amore-al-fratello/"><strong>Jesus im Nächsten</strong></a> zu sehen (Mt 25,40 ff.), auch wenn er in Konkurrenz zu mir steht.</p>
<p>Vor allem wollte ich mit meinen Freunden, von denen einige nicht gläubig sind, <strong>eine Erfahrung nach dem ‘Stil der Einheit‘</strong> machen. Schließlich kam der Tag der Wahlen, aber ich dachte nicht an die Stimmen, die ich erhalten hätte, denn ich freute mich darüber, alle Kandidaten scherzend zusammen zu sehen. Es war eine Atmosphäre, die sich so deutlich unterschied von dem, was wir gewöhnlich unter diesen Umständen sehen. Nur zwei von uns hatten die Mehrheit der Stimmen erhalten, und ich hatte sogar fünf Stimmen mehr erhalten als der andere Kandidat. Ich war zufrieden, denn ich war erst vor einem Jahr in die Stadt gezogen.</p>
<p><img class="size-full wp-image-78206 alignleft" style="border: 0px;margin: 10px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2013/01/20130116-a.jpg" alt="" width="210" height="128" />Da die Differenz gering war, gingen wir in die Stichwahl und <strong>mein Kamerad gewann</strong>. Auch wenn es einigen komisch vorkommen mag, ich habe mich für ihn gefreut. Der Wettbewerb war eine faire Herausforderung gewesen. Es war uns gelungen, uns sowohl bei den Versammlungen als auch in der Wahlkampagne gegenseitig zu helfen, ohne dass der eine sich auf Kosten des anderen zur Schau stellte, und wir tauschten sogar hilfreiche Ideen aus. Schließlich wurde ich zur Ratsvorsitzenden ernannt. Noch heute gibt es größtmögliche Zusammenarbeit unter allen und wir machen keinen Unterschied zwischen Mehrheit und Minderheit, aber gemeinsam sind wir vereint, um das zu verwirklichen, was wichtig ist für uns und unsere Schule.</p>
<p>Als wir dann den ‚erwachsenen‘ Bürgermeister getroffen haben, stellten wir fest, wie wichtig die Ideen von uns Jugendlichen sind, um zur Verbesserung der Stadt beizutragen. Unsere Anfrage, die <strong>Mülltrennung</strong> zu veranlassen, wurde beachtet und ist bereits umgesetzt.“</p>
<p>(E. &#8211; Italien)</p>
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		<title>Brasilien: Senat gedenkt der Gründung der Fokolar-Bewegung</title>
		<link>http://www.focolare.org/de/news/2012/12/13/brasile-il-senato-federale-ricorda-la-fondazione-dei-focolari/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 08:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Cerè</dc:creator>
				<category><![CDATA[South America]]></category>
		<category><![CDATA[Brasile]]></category>
		<category><![CDATA[Cultura]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[FR]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend für eine geeinte Welt ]]></category>
		<category><![CDATA[Impegno sociale]]></category>
		<category><![CDATA[In Dialogo]]></category>
		<category><![CDATA[Fokolar-Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Movimento politico per l'unità]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte und Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik - Rechtswesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 7. Dezember 2012 fand in Brasilia in der Senatsaula eine Gedenkstunde anlässlich des 69jährigen Bestehens der Fokolar-Bewegung statt, an der  viele Mitglieder des Senates  teilgenommen haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright  wp-image-75975" style="margin-left: 10px;border: 0px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2012/12/20121213-02.jpg" alt="" width="358" height="215" />Am 7. Dezember 2012 fand in <a href="http://www.focolare.org/de/focolare-worldwide/america-sud/brasile/">Brasilia</a> in der Senatsaula eine Gedenkstunde anlässlich des 69jährigen Bestehens der Fokolar-Bewegung statt, an der alle Mitglieder des Senates  teilgenommen haben.</p>
<p>„Am 7. Dezember 1943 hatte <a href="http://www.focolare.org/de/chiara-lubich/">Chiara Lubich</a> alles andere im Sinn, als eine Bewegung zu gründen. Sie ’heiratete’ Gott, sie weihte sich ihm, das war alles für sie. Erst später wurde dieses Datum zum Gründungsdatum der Bewegung. Am 7. Dezember 1943 hingegen, so schrieb Chiara, ’war ich nur von einer unerklärlichen inneren Freude erfüllt, einer geheimen, aber ansteckenden Freude’“.</p>
<p>Der Senat in Brasilia wollte im Beisein bekannter Politiker des Landes dieses 7. Dezembers 1943 in einer Feierstunde gedenken und Chiara Lubich, die Gründerin der Bewegung, ehren.</p>
<p>Senator Wellington Dias stand der Feierstunde vor, an der u.a. die Kongressabgeordnete Luzia Erundina, Senator Pedro Simon, José Ricardo Wendling, Abgeordneter des Staates Amazonien, Verfassungsrichter Reinaldo Fonseca und Nilson Mourao, Sekretär für Recht und Beachtung der Menschenrechte des Staates Acre, teilnahmen. Auch der Stadtpfarrer der Kathedrale von Brasilia, Mons. Marcony, überbrachte einen Gruß.</p>
<div id="attachment_75974" class="wp-caption alignleft" style="width: 324px"><img class="wp-image-75974  " style="margin-right: 10px;border: 0px" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2012/12/20121213-01.jpg" alt="" width="314" height="209" /><p class="wp-caption-text">Abgeordnete Luiza Erundina (PSB-SP)</p></div>
<p>Giuliana Fonseca vom Fokolar in Brasilia, hat die Grußbotschaft der Präsidentin der Fokolar-Bewegung, Maria Voce, verlesen, die sich für die Initiative des Senates sehr herzlich bedankte und unter den Projekten der Fokolar-Bewegung in Brasilien die drei Siedlungen auf brasilianischem Boden hervorhob sowie die „<a href="http://www.edc-online.org/" target="_blank">Wirtschaft in Gemeinschaft</a>“, die „<em>1991 von Chiara Lubich in Brasilien gegründet worden war und heute in vielen Teilen der Welt realisiert wird“.</em></p>
<p><em>„Ich nehme die Gelegenheit wahr, &#8211; so die Präsidentin – um unser Engagement zu erneuern, mit allen Menschen guten Willens zusammenzuarbeiten, damit die Gesellschaft sich auf die starken ethischen Werte rückbesinnt wie Freiheit, Solidarität, Gemeinwohl, Frieden (…). Für den Aufbau einer Zivilisation, die aus der Menschheit eine einzige große Familie macht im gegenseitigen Respekt der Kulturen und religiösen Traditionen“.</em></p>
<p>Auch Sergio Previdi, der Präsident des „Forums für Politik und <a href="http://www.focolare.org/it/in-dialogo/cultura/politica/">Geschwisterlichkeit“,</a> einer Initiative der Fokolar-Bewegung, in Brasilien ergriff das Wort sowie André Rodrigues Pereira, der das Projekt der Jugendlichen der Bewegung <a href="http://www.focolare.org/it/news/2012/10/27/united-world-project-2/">„United World Project</a>“, das beim Genfest 2012 in Budapest lanciert wurde, vorstellte.</p>
<p>Bildergalerie: <a href="http://www.focolares.org.br/">www.focolares.org.br</a></p>
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		</item>
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		<title>Kamerun: Ehrlichkeit versus Korruption</title>
		<link>http://www.focolare.org/de/news/2012/12/01/camerun-onesta-versus-corruzione/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2012 06:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gustavo Clariá</dc:creator>
				<category><![CDATA[Africa]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr des Glaubens]]></category>
		<category><![CDATA[Camerun]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist es möglich, in einer Umgebung, in der die Korruption überwiegt, die eigene Arbeit ehrlich zu verrichten? Wo findet man die Kraft? Jeanne aus dem Kamerun erzählt ihre Erfahrung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„<strong><img class="alignleft size-full wp-image-75241" style="margin-right: 10px;border: 0pt none" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2012/12/20121201-b1.jpg" alt="" width="210" height="128" />Ich arbeite in der Zollverwaltung</strong> und stehe kurz vor dem Ende meiner beruflichen Laufbahn. Ein langer Weg von 29 Jahren. Dabei gab es Freud und Leid, aber vor allem schwierige Entscheidungen.</p>
<p>Seit dem Beginn meiner Karriere hatte ich als Frau und Christin Gewissenszweifel. Wie konnte ich auf die Stimme Gottes hören in einer Umgebung von leichten Verdienstmöglichkeiten und Kompromissen, die unvermeidbar erschienen? Die Antwort erhielt ich 1984.</p>
<p>In dieser Zeit lernte ich die <strong><a href="http://www.focolare.org/de/movimento-dei-focolari/storia/">Fokolar-Bewegung</a></strong> kennen und mich beeindruckte das Leben dieser einfachen und glücklichen Menschen. Sie besaßen eine Freude, eine Freiheit, die ich nie erfahren hatte. Ich wollte mehr wissen. <strong>Das Geheimnis war die Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen.</strong></p>
<p>Diese Begegnung hat mein Leben verändert. Mir wurde bewusst, dass es im Leben nur darauf ankommt, zu lieben. Es zählt nicht der Beruf, den einer ausübt. Die Aufgabe, die uns anvertraut ist, gibt uns die Gelegenheit, Gott und die Mitmenschen zu lieben. Diese Sichtweise veränderte alles. Meine Kollegen und Kunden waren nicht länger Hindernisse, sondern Partner, mit denen ich die Einheit aufbauen konnte.</p>
<p>Das ständige Bemühen, über meine eigenen Grenzen und die anderer hinauszugehen und gegen den Strom zu schwimmen, wurde begleitet von der Freude, die man erfährt, nachdem man jemand einen Dienst erwiesen hat. Es war jedes Mal ein Gefühl von Freiheit, wenn ich fähig war, auf eigene Interessen und leichten Verdienst zu verzichten.</p>
<p>1999 erhielt ich den Exzellenzpreis der <em>Vereinigung der Frauen in Führungspositionen beim kamerunischen Zoll</em>. Das Wort des Lebens für den Monat hieß: „<em>So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen</em>.“ (Mt, 5,16).</p>
<p>Mit dieser Auszeichnung fühlte ich mich persönlich angesprochen: „Halte durch, gib nicht den Zweifeln und der Entmutigung nach, verbessere dich jeden Tag.“</p>
<p>Am Ende meiner Karriere habe ich die Erfahrung gemacht, dass unsere spezifische Aufgabe als Christen in der Gesellschaft darin besteht, alles mit einem neuen Geist zu tun, in voller Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Er hat uns immer mit seiner Gnade begleitet.“</p>
<p>(<em>Jeanne – Kamerun)</em></p>
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		<title>LoppianoLab. Stichwort: Aktive Teilnahme</title>
		<link>http://www.focolare.org/de/news/2012/09/24/loppianolab-parola-dordine-partecipare/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2012 18:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Chiara De Lorenzo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cittadelle]]></category>
		<category><![CDATA[Cultura]]></category>
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		<category><![CDATA[LoppianoLab 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit 3000 eingeschriebenen Teilnehmern aus ganz Italien endet die dritte Veranstaltung des „Labors“ der Fokolare (20-23 September). Ergebnisse und Perspektiven.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em></em><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2012/09/20120924.jpg"><img class=" wp-image-70944 alignleft" style="margin-right: 10px; border: 0pt none;" title="20120924" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2012/09/20120924.jpg" alt="" width="358" height="213" /></a>Die vier Tage dienten dem Gespräch über Wirtschaft, Kultur, Land, Politik und dem Gespräch mit jungen Leuten.</strong> Viele konkrete Beispiele für „aktive Bürgerschaft“ wurden in <a href="http://www.loppiano.it/" target="_blank"><strong>LoppianoLab</strong> </a>weitergegeben. Das Programm bestand aus Workshops, Seminaren, Zeugnissen von Unternehmern Raum für die<a href="Wirtschaft in Gemeinschaft" target="_blank"><strong> Wirtschaft in Gemeinschaft</strong></a>,  Wirtschaft in Gemeinschaft, Kursen über politische Teilnahme durchgeführt vom Forum für Politik und Geschwisterlichkeit und Veranstaltungen am <a href="http://www.iu-sophia.org/" target="_blank">Universitätsinstitut Sophia</a>. Einblicke „was die Fokolare nach <a href="http://www.focolare.org/de/chiara-lubich/" target="_blank"><strong>Chiara Lubich</strong></a> denken und tun“ gab <a href="http://www.focolare.org/de/news/2011/01/20/maria-voce/" target="_blank"><strong>Maria Voce</strong></a>, <a href="http://www.focolare.org/de/la-presidente/" target="_blank">Präsidentin der Fokolar-Bewegung</a>, in einem Interview zu ihrem neuen Buch „<a href="http://www.focolare.org/de/news/2012/09/12/esce-il-libro-intervista-alla-presidente-dei-focolari/" target="_blank">La scommessa di Emmaus</a>“ (Die Herausforderung von Emmaus). Die erste Zählung geht von 3000 Teilnehmern aus allen Regionen Italiens aus, weitere 5000 haben sich per Internet verbunden. Andere kamen für einen Tag nach Loppiano. In sozialen Netzwerken gab es die Möglichkeit teilzunehmen und zu interagieren: 300.000 Kontakte wurden gezählt.</p>
<p>Zu den wichtigsten Themen gehörten Wahlrecht, Interkulturalität, Legalität, Kunst, nachhaltige Entwicklung und viele andere, die in 15 Labors präsentiert wurden und am Samstagnachmittag in der Hauptveranstaltung mündeten  <a href="http://cittanuova.it/contenuto.php?TipoContenuto=web&#038;idContenuto=421738" target="_blank"><strong>“Italia Europa. Un unico cantiere tra giovani, lavoro, innovazione”</strong></a> (Italien, Europa, ein einziges Arbeitsfeld für Jugend, Arbeit und Innovation). Es folgte eine lebendige Diskussion mit Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Ausbildung und Europa, in der die jungen Leute engagiert ihren Beitrag zu einem Neubeginn Italiens vorstellten.</p>
<p>Zum Generationenverhältnis unterstrich die Journalistin <strong>Tiziana Ferrario</strong> die Bedeutung, dass junge Menschen und Erwachsene miteinander wachsen –  in einem gegenseitigen Austausch von Leidenschaft und Erfahrung. „Es braucht ein stärkeres Europa der Bürger“, erklärte <strong>Paolo Ponzano</strong>, Sonderberater der Europäischen Kommission. Dies fand Anklang bei dem Wirtschaftswissenschaftler <strong>Stefano Zamagni,</strong> der an die Notwendigkeit einer Form von beratender Demokratie auf nationaler Ebene erinnerte, bei der die Bürger täglich teilhaben an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten.</p>
<p><a href="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2012/09/LoppianoLab_02.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-70951" style="margin-left: 10px; border: 0pt none;" title="LoppianoLab_02" src="http://www.focolare.org/wp-content/uploads/2012/09/LoppianoLab_02.jpg" alt="" width="314" height="193" /></a>Ein Höhepunkt der 4 Tage war das zweifache Interview mit Maria Voce. Die Präsidentin der Fokolar-Bewegung, die soeben zur Hörerin bei der kommenden Bischofssynode über Neuevangelisierung benannt wurde, antwortete auf Fragen von <strong>Lucetta Scaraffia</strong> (<em>Osservatore Romano</em>) und <strong>Marco Politi</strong> (<em>Il Fatto quotidiano</em>) zu Themen aus Kirche und Gesellschaft: Rolle der Frau, Engagement der katholischen Laien, Ökumene, interreligiöser Dialog und die Beziehung mit „Andersgläubigen“.</p>
<p>Bei LoppianoLab sprachen Bürger, Experten und Berufstätige von Italien in der Krise und von seinem Aufbruch mit einem gemeinsamen Nenner: die Leidenschaft für die bürgerliche Teilhabe. Überfüllt war das Labor <strong>„Das Absterben der Parteien. Die Politik der Techniker. Und die Bürger?“</strong>. Hier wurde die in Italien hochbrisante Frage des Wahlrechts diskutiert. In voller Übereinstimmung mit dem Seminar, das die Schulen für politische Teilhabe am 24.9. in ganz Italien unter Beteiligung von 500 Schülern veranstalteten. <strong>„Sorgt für gute Erzieher und wir sorgen für eine bessere Welt“</strong> ist der Titel des Labors, in dem die Bedeutung der Erziehung als eine Resource für die Zukunft unterstrichen wurde. Geschichten von Hoffnungen und Kämpfen haben das<strong> Labor über die Legalität</strong> erleuchtet, wie die des Unternehmers Salvatore Cantone, der sich in einer Anti-Schläger-Vereinigung engagiert und die von Giuseppe Gatti, Anti-Mafia-Richter unter Personenschutz. Sie betonen, dass eine neue Legalität nur auf der Basis der Brüderlichkeit entstehen kann. Der Workshop Comunic@ndo umfasste eine Reihe von Projekten: öffentliche Workshops, kritische Nutzung der Medien bis hin zu einem europäischen Projekt, in dem italienische Jugendliche in einer Partnerschaft mit Gleichaltrigen aus vier Nationen zusammenarbeiteten.</p>
<p>Die <strong>3. Nationale Convention Wirtschaft in Gemeinschaft</strong> (WiG) fand in Loppiano im Industriepark Lionello (Polo Lionello) statt. Die Neuheit in diesem Jahr war die Entstehung von AIPEC, einer italienischen Vereinigung von Unternehmen der WiG, sowie die Stimme der jungen Leute: Überblick über die Aktivitäten eines Jahres im Industriepark, der zum Brutkasten für 52 Geschäftsideen wurde. Das Projekt Policoro ist eine Antwort auf die hohe Arbeitslosenquote unter den jungen Leuten in Italien. Die Workshops werden nach Ende des Events in ganz Italien fortgesetzt. Aktive Teilnahme ist der Schlüssel mit dem Blick auf 2013.</p>
<p><a title="LoppianoLab Photostream" href="http://www.flickr.com/photos/sif_loppiano/sets/72157631583112579/with/8012697097/" target="_blank"><strong>Flickr </strong> </a></p>
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