2007-2017: 10 Jahre Sophia

Mit den “Sophia Global Studies wird das Akademische Jahr am Universitätsinstitut eröffnet

503af540-d27d-4da4-88f9-d37f862ad876_0Das Universitätsinstitut Sophia, dem von Chiara Lubich bei der Gründung auf die Fahnen geschrieben wurde, „die Weisheit zu lehren” feiert das zehnjährige Bestehen. Für Dekan Piero Coda richtet sich das Leben „an diesem Ort, an dem die göttliche Weisheit und die menschliche Suche nach Wissen miteinander verschmelzen.” an dieser Aufgabe aus. „Sophia ist eine neue Idee der Universität, gekennzeichnet von Interdisziplinarität und der Begegnung der Wissensgebiete. “ Zehn Jahre nach dem Start gibt es heute haben heute 141 Studierende ihren Abschluss gemacht, davon haben 15 am Institut promoviert. Sie haben – so Piero Coda – „hier das Handwerkszeug mitbekommen, um die Gegenwart zu interpretieren und in einer pluralistischen, komplexen Welt , die dialogfähige Menschen braucht , aktiv zu werden.“

Am 24. Oktober 2017 findet um 17.00 Uhr die Eröffnung des akademischen Jahres 2017-2018 im Auditorium des Internationalen Zentrum Loppiano bei Florenz statt. Dabei sein werden der Großkanzler des Institutes, Giuseppe Kardinal Betori, Erzbischof von Florenz, Vize-Großkanzlerin Maria Voce, die Dozenten und  Studierenden und das Personal der Sophia. Ehrengäste sind Msgr. Vincenzo Zani, Prof. Stefano Zamagni, Prof. Vincenzo Buonomo, Botschafter Pasquale Ferrara, Dr. Adnane Mokrani.

Am 24. Oktober 2017 um 9.00 wird in der Aula Magna Sophia Global Studies eröffnet, ein neues Studienzentrum des Institutes. Schwerpunkt des Zentrums wird die Ausbildung von Führungspersönlichkeiten sein, die sich den globalen Herausforderungen stellen und für Dialog und Frieden stehen werden. Paolo Frizzi, akademischer Koordinator des Zentrums: „Die Komplexität der Welt heute erfordert ganzheitliche Herangehensweisen und Sophia Global Studies hat zum Ziel, in globalen Studien Orientierung zu geben besonders im Dialog der Ressourcen und Kompetenzen aus unterschiedlichen Disziplinen.“

Sophia Global Studies

Grußwort von Maria Voce

 

Internationaler Informationsdienst der Fokolar-Bewegung (SIF)

Pfarrbewegung – 50 gemeinsame Jahre und die Leidenschaft für die Kirche

Jubiläumsfeier am 8. Oktober in in Vallo Torinese im Piemont

foto-finale-a-Vallo-050116Papst Paul VI. ermutigte im Juli 1966 einige Pfarrer, die die Spiritualität der Fokolar-Bewegung kennen gelernt hatten, diesen Geist in ihre Pfarreien zu tragen. Im Jahr darauf wurden sie und die Mitglieder ihrer Pfarreien von Chiara Lubich zu einer Begegnung im Mariapoli-Zentrum in Rocca di Papa bei Rom eingeladen. Sie kamen in großer Zahl zusammen und waren von der gemeinsamen Erfahrung entflammt. So entstand die Pfarrbewegung, die sich rasch in Pfarreien aller Kontinente ausbreitete.

Am 8. Oktober 2017, im 50. Jahr seit der Gründung, findet nun in Vallo Torinese im Piemont, Norditalien, eine offene Begegnung mit Menschen aller Altersgruppen statt. Sie trägt den Titel: 50 gemeinsame Jahre und die Leidenschaft für die Kirche. Die Pfarrei von Vallo Torinese gehört zu den ersten, die sich der Bewegung angeschlossen hatten.

 

Pressemitteilung – 6. Oktober 2017

 

Internationaler Informationsdienst der Fokolar-Bewegung (SIF)

Gemeinsam unterwegs. Christen auf dem Weg zur Einheit

Eine „Ökumenische Woche“ veranstaltet von der Fokolar-Bewegung, 9. – 13. Mai 2017 in Castel Gandolfo (Rom), mit fast 700 Christen aus 70 Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften

Athenagoras I. und Chiara Lubich
Athenagoras I. und Chiara Lubich

Für die die Einheit der Kirchen braucht es Helden, Helden des Glauben, Helden angesichts der Geschichte, geistliche Helden, die den Geist der Demut haben“ sagte Papst Tawadros II in Alexandria (Ägypten) zum ersten Tag der Freundschaft zwischen der Koptisch Orthodoxen Kirche und der Katholischen Kirche 2015. Papst Franziskus ergänzt während seiner Reise nach Kairo im April 2017: „Im Angesicht des Herrn, der wünscht, dass wir »vollendet« sind »in der Einheit« (Joh 17,23), ist es uns nicht mehr möglich, uns hinter den Vorwänden unterschiedlicher Interpretationen und auch nicht hinter Jahrhunderten einer Geschichte und von Traditionen, die uns einander entfremdet haben, zu verstecken.” Es gebe “eine schon wirksame Gemeinschaft, die jeden Tag in der lebendigen Beziehung mit dem Herrn Jesus wächst“, die „auch von einer wahren und eigentlichen Ökumene des Blutes getragen“ ist. [1]  „Ökumene verwirklicht man auf dem Weg (…) Es gibt keine statischen Ökumene“ [2]

Die jahrzehntelange Erfahrung im gelebten Dialog führte auch bei Christen vieler Kirchen in der Fokolar-Bewegung zu dieser Überzeugung.

Die aktuelle ökumenische Situation ist durch Gesten, Worte und gemeinsame Erklärungen vonseiten der Verantwortlichen verschiedener Kirchen gekennzeichnet, aber auch durch zahlreiche Initiativen der christlichen Basis. Dazu gehört auch die 59. Ökumenische Woche (Castel Gandolfo bei Rom, 9. -13. Mai 2017), zu der etwa 700 Christen aus 70 Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften aus 40 Ländern erwartet werden.

 

Pressemitteilung – 4. Mai 2017

Programm

 

Botschaft:

Ökumenischer Patriarch Bartholomäus I

Kard. Kurt Koch, Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen

Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, Generalsekretär des ÖRK

 

Rede von Maria Voce, Präsidentin der Fokolar-Bewegung

Rede von Dr. Martin Robra, der im Weltkirchenrat verantwortlich ist für die ständige ökumenische Weiterbildung und den Pilgerweg für Gerechtigkeit und Frieden

Rede von Bischof Brian Farrell, Sekretär des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen

 

Internationaler Informationsdienst der Fokolar-Bewegung (SIF)

 

[1] Ansprache von Papst Franziskus beim Höflichkeitsbesuch bei Papst Tawadros II, Koptisch-Orthodoxes Patriarchat, Kairo, 28. April 2017
[2] Pressekonferenz mit dem Heiligen Vater auf dem Rückflug aus Ägypten, 29. April 2017

 

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