GENFEST 2018: Mauern und Ablehnung haben nicht das letzte Wort

Bei der internationalen Jugendbegegnung der Fokolar-Bewegung in Manila (Philippinen) wird es um persönliche, soziale, politische Grenzen gehen und wie wir sie überwinden können. Die Veranstaltung vom 6. bis 8. Juli 218 wird per Livestream übertragen.

Schutz der Außengrenzen, gewaltsame Abweisung, Staatenbündnisse, um nationale Interessen und Volkswirtschaften zu schützen, Flüchtlingsquoten. Was steht hinter den Schlüsselworten dieser Tage?

„Oft genug ist Angst die Ursache von Konflikten und Abwehrhaltungen“ erklärt Maria Voce, Präsidentin der Fokolar-Bewegung. „Für die Jugendlichen ist das aber keine Lösung. Sie glauben daran, dass die Grenzen Horizonte sind, Ausgangspunkte, Unterschiede, die ein Geschenk sein können.“

Auf diesem Hintergrund haben die Jugendlichen der Fokolar-Bewegung das Thema „Grenzen“ für die große internationale Begegnung gewählt, die in Manila vom 6. bis 9. Juli 2018 stattfinden wird. Titel: „Beyond all Borders“ (Über alle Grenzen hinweg). Sie wollen einen mutigen Perspektivwechsel gegenüber Völkern, Kulturen und Wirtschaftssystemen. Wir müssen diesen Wechsel vollziehen, sagen sie, heute sind Vereinzelungen und soziale Ausgrenzungen überholt.

Das Genfest miterleben

Es gibt ein Live Streaming in englischer Sprache mit Übersetzungen in Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Spanisch auf der internationalen Homepage der Jugendlichen für eine Geeinte Welt: http://www.y4uw.org/live

Übertragung: (Ortszeit Manila, UTC/GMT +8 Stunden):

  1. Juli: 16-18:30 und 20-21:45 Uhr

7 Juli: 17:45-18:45 und 20-21:45 Uhr

8 Juli: 10:30-13 Uhr

Informationen über:

Facebook: www.facebook.com/genfest/ o @genfest

Twitter: https://twitter.com/genfest_en o @genfest_en

Instagram: www.instagram.com/genfest.official/

Youtube: genfest-official oder https://www.youtube.com/c/GenfestOfficial

 

Pressemitteilung – 8. Juli 2018

Pressemitteilung – 26. Juni 2018

Programm des Genfestes

Kurzinformation Jugendliche für eine Geeinte Welt

Kurzinformation Genfest in Manila

Kurzinformation zu den Genfesten

Fotoalbum

#ZeroHunger: ein neues Ziel auf dem Weg zur geeinten Welt!

630 Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren der Fokolar-Bewegung aus 17 Nationen am Sitz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Rom für #ZeroHunger

Die heutigen Heranwachsenden könnten zu der ersten Generation gehören, die mit dem Hunger in der Welt fertig wird. So die Aussage der 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung, die am 25. September 2015 von den 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen angenommen wurden mit der Auflage, sie im Rahmen von 15 Jahren (2015-2030) zu verwirklichen. Das zweite Ziel „Kein Hunger“ ist der Kern des Programmes. Um dieses Ziel zu erreichen, sind am 22. Juni 2018 630 Mädchen der Fokolar-Bewegung zwischen 9 und 14 Jahren zur Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Rom gekommen. Viele Gleichaltrige in der ganzen Welt haben das Ereignis live über Streaming verfolgt, so auch 400 Jugendliche, die zu ihrem Kongress in Loppiano in der Toskana, einer internationalen Siedlung der Fokolar-Bewegung, zusammen gekommen waren.

Die Jugendlichen der Bewegung, die von Chiara Lubich initiiert worden war, überschreiten zum ersten Mal die Schwelle der FAO. Es ist nicht nur für die Mädchen bewegend, die im prestigeträchtigen Plenarsaal Platz genommen haben, sondern auch für die FAO.

„Ich freue mich sehr, diesen Saal voll mit jungen Frauen zu sehen“ sagte Marcela Villareal, Leiterin der Abteilung Partnerschaften und Zusammenarbeit Süd-Süd der FAO. „Ich arbeite seit mehr als 20 Jahren bei der FAO, habe unzählige Male in diesem Saal gesprochen, aber ich habe ihn noch nie so schön, so voller junger Frauen gesehen. Danke für euren Einsatz, damit wir das Ziel Zero Hunger erreichen.“

Es gibt Jugendliche der Fokolar-Bewegung in der ganzen Welt. Mit ihrem persönlichen Beitrag im Alltag können sie einen nicht unerheblichen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels bis 2030 leisten.

Das Gründungsjubiläum 2018 werden wir nutzen, um diese Themen über Zeitungen, Fernsehen, in den Schulen und auf den Straßen publik zu machen“ sagt Clara Velez, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit bei der FAO. „Jedes Jahr sprechen wir über ein anderes Thema (Migration, Klimaveränderung…) und dieses Jahr sprechen wir über Zero Hunger. Es ist sehr schön zu wissen, dass Ihr heute hier seid. Am 16. Oktober werden statt eurer die Vertreter aller Länder sitzen. Sie werden das Buch bekommen, das ihr heute bekommen habt, das erklärt, wie wir mit vielen täglichen Handlungen etwas gegen den Hunger tun können. Auf der letzten Seite im Buch ist ein Pass. Heute werdet ihr die ersten Bürger von Zero Hunger, mit Rechten und Pflichten.“

Was sind diese Pflichten eines Bürger von Zero Hunger?

„Ein Drittel aller Lebensmittel in der Welt landet im Abfall. Ich bin sicher, dass ihr bei diesem Skandal nicht mitmachen wollt“ so Laura Hernandez vom Büro für Öffentlichkeitsarbeit der FAO. „Vieles könnt ihr zuhause tun. Zum Beispiel, wenn Essen übrig bleibt, könnt ihr es einfrieren oder am folgenden Tag essen. Im Restaurant könnt ihr euch die Reste für daheim einpacken lassen. Also drehen wir den Wasserhahn beim Zähneputzen zu, erinnern auch unsere Eltern daran, die Spülmaschine nicht halbleer laufen zu lassen, und den Wäschetrockner nur zu benutzen, wenn man ihn wirklich braucht.“

Schließlich haben die Mädchen das Wort, vertreten durch Elena und Agnese: „Wir fühlen uns geehrt und glücklich, hier zu sein. Wir sind sicher, dass wir uns von heute an mit mehr Begeisterung für dieses Thema einsetzen werden. Jetzt fühlen wir uns Teil der Generation Zero Hunger. Es ist ein großer Traum, wenn man sich vorstellt, dass auch durch unseren Beitrag in wenigen Jahren kein Hunger mehr in der Welt sein wird. Wir freuen uns mit der FAO zusammen zu arbeiten, denn nur mit gemeinsamen Kräften werden wir ein derartig hohen Ziel wie Zero Hunger bis 2030 erreichen können.“

Einige Jugendliche der Fokolar-Bewegung aus 11 Nationen haben Ideen gesammelt, wie das Problem des Hungers in der Welt gelöst werden könnte.

„Diese Ideen haben wir mit den drei „H“ zusammengefasst: Head, Heart and Hands (Kopf, Herz und Hände), und so ist unsere Verpflichtungserklärung entstanden. Kopf bedeutet für uns, uns zu informieren, sei es über die Situation auf der ganzen Welt wie in unserer nächsten Umgebung. Herz heißt, uns und andere zu sensibilisieren. Wir wollen möglichst viele Menschen miteinbeziehen, um das Ziel zu erreichen. Schließlich wollen wir mit unsere Händen konkrete Aktionen umsetzen. Diese Verpflichtungserklärung haben die Mädchen der FAO überreicht. Dann kam die symbolische Geste des Passes: die Mädchen haben auf das kleine Dokument geschrieben, was sie sich vorgenommen haben und es unterzeichnet. Sie sind die ersten Bürger von #ZeroHunger.

Lorenzo Russo 

Pressemitteilung

 

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