{"id":330964,"date":"2015-12-07T03:00:20","date_gmt":"2015-12-07T02:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.focolare.org\/7-dezember-ein-tag-des-lichtes-und-der-hingabe\/"},"modified":"2024-05-16T15:14:17","modified_gmt":"2024-05-16T13:14:17","slug":"7-dezember-ein-tag-des-lichtes-und-der-hingabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.focolare.org\/fr\/7-dezember-ein-tag-des-lichtes-und-der-hingabe\/","title":{"rendered":"7. Dezember: ein Tag des Lichtes und der Hingabe"},"content":{"rendered":"<p><div id=\"attachment_132149\" style=\"width: 274px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-132149\" class=\"wp-image-132149 size-full\" src=\"https:\/\/www.focolare.org\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/ChiaraLubich_GiovanniPaoloII.jpg\" alt=\"ChiaraLubich_GiovanniPaoloII\" width=\"264\" height=\"400\" \/><p id=\"caption-attachment-132149\" class=\"wp-caption-text\">(C) CSC Audiovisivi<\/p><\/div>  \u00abGerade haben wir das 60-j\u00e4hrige Bestehen unserer Bewegung gefeiert. Ein Ereignis, reich an \u00fcberaus kostbaren Geschenken: Beim ersten Treffen der Fokolarinnen am Vortag, dem 6. Dezember, w\u00fcrdigte Erzbischof Stanislaw Rylko, der Vorsitzende des p\u00e4pstlichen\u00a0 Laienrates, mit bewegenden Worten unser Charisma. Au\u00dferdem \u00fcberbrachte er uns eine umfangreiche, ebenso v\u00e4terliche wie freundschaftliche Botschaft von Johannes Paul II.. Am 7. Dezember folgte dann die allergr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung: ein Anruf des Papstes selbst, der seine Dankbarkeit und die besten W\u00fcnsche zum 60-j\u00e4hrigen Bestehen unserer Bewegung, f\u00fcr ihren Einsatz im Dienst an Kirche und Welt zum Ausdruck brachte.  <strong>Was hei\u00dft das f\u00fcr uns?<\/strong> Ich glaube, es wird einige Zeit brauchen (&#8230;), um\u00a0 die Worte des Papstes zu bedenken und mit Leben zu f\u00fcllen. Ich denke da besonders an seine moderne Definition unserer Berufung als \u201eApostel des Dialogs\u201c. Schon auf den ersten Blick erahnt man die reichhaltige Bedeutung dieses Wortes. (&#8230;)  <strong>Heute stehen wir vor einem neuartigen Werk,<\/strong> das es in dieser Form vor 60 Jahren noch nicht gab. Und dieses Werk ist immer wieder in den verschiedenen Phasen seiner Geschichte &#8211; der Entstehung, des Wachstums und der weltweiten Verbreitung &#8211; von den Vertretern der Kirche(n) hier auf Erden gesegnet worden. Wir Fokolare sind uns nun sehr wohl der Tatsache bewusst, dass der wahre Gr\u00fcnder dieses Werkes der Heilige Geist ist. Infolgedessen betrachten wir uns als seine &#8211; wenn auch stets unzul\u00e4nglichenen und schwachen &#8211; Mitarbeiter. Und so haben wir den Mut, voll Freude und Dankbarkeit die Worte des Hohenliedes zu wiederholen: \u201eMein eigener Weinberg liegt vor mir.\u201c (Hld 8,12) Wir k\u00f6nnen seine Rebzweige bewundern, die sich mittlerweile \u00fcber die ganze Welt ranken und deren Trauben ein neues Volk n\u00e4hren.  <strong>Doch fragen wir uns im R\u00fcckblick auf jenen 7. Dezember 1943<\/strong>: <strong>Welche Bedeutung hat das Werk heute, nach einigen Jahrzehnten, f\u00fcr uns?<\/strong> Dieser Tag erinnert uns daran, dass damals ein Charisma des Heiligen Geistes auf die Erde kam und alles mit seinem Licht erf\u00fcllte. Es schien uns, als wollte Gott auf diese Weise den Durst dieser Welt mit dem Waser der Weisheit stillen, ihr mit seiner g\u00f6ttlichen Liebe neues Leben einhauchen, um so ein neues Volk entstehen zu lassen, das aus dem Evangelium lebt. Vor allem daran gilt es sich zu erinnern. Weil Gott nun in seinem Handeln ganz konkret vorgeht, w\u00e4hlte er f\u00fcr den soliden Aufbau dieses Werkes einen ersten Grundstein, mit dessen Hilfe er sein Vorhaben ausf\u00fchren wollte. Und so berief er mich, eine junge Frau wie viele andere, die sich ihm an jenem 7. Dezember weihte. Es war mein \u201eJa\u201c zu Gott, dem sich schon in k\u00fcrzester Zeit weitere junge Frauen und M\u00e4nner anschlossen.  <strong>Von diesem besonderen Licht also k\u00fcndet jener Tag, von der Hingabe junger Menschen an Gott<\/strong>, die sich in seine H\u00e4nde begeben und vorbehaltlos in seinen Dienst stellen. <strong>Licht und Hingabe an Gott<\/strong>: Dies waren zwei \u00e4u\u00dferst wichtige Begriffe in der damaligen Zeit allgemeiner Orientierungslosigkeit, des Hasses und der Folgen des Krieges. Es war eine Zeit des Dunkels, der Abwesenheit Gottes, seiner Liebe, seines Friedens und seiner Herrschaft in der Welt. Gott schien niemanden mehr zu interessieren. Licht und Hingabe an Gott: Diese beiden Worte will uns der Himmel auch heute wieder in Erinnerung rufen, angesichts der zahllosen kriegerischen Konflikte auf unserem Planeten und der neuen\u00a0 Dimension einer Bedrohung, die nunmehr der internationale Terrorismus darstellt.  <strong>Licht \u2013 das steht f\u00fcr das Wort, das Wort des Evangeliums.<\/strong> Es ist jedoch noch immer zu wenig bekannt, vor allem aber wird es zu wenig gelebt. Hingabe an Gott ist notwendiger denn je in einer Zeit, in der M\u00e4nner und Frauen bereit sind, f\u00fcr die Sache des Terrorismus ihr Leben zu geben. Wie steht es da mit uns Christen, J\u00fcngerinnen und J\u00fcngern eines Gottes, der Kreuz und Verlassenheit auf sich genommen hat, um uns eine neue, eine erl\u00f6ste Welt zu erschlie\u00dfen, ein Leben, in dem der Tod \u00fcberwunden ist?\u00bb  <em>Chiara Lubich<\/em> <\/p>\n<div class=\"textLayer\">\n<div>  <em>Castel Gandolfo, 11. Dezember 2003 (7.Dezember 1943 &#8211; 7. Dezember 2003)<\/em>  Publiziert in: Chiara Lubich, In unit\u00e0 verso il Padre, Roma 2004, p. 130-132.  <\/div>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An diesem Tag, der an die Geburt der Fokolar-Bewegung erinnert, lassen wir Chiara Lubich zu Wort kommen mit einer Rede aus dem Jahr 2003, aus der die Bedeutung jenes 7. Dezembers 1943 hervorgeht, als \u00ab\u00a0ein Charisma des Heiligen Geistes, ein neues Licht auf die Erde gekommen ist\u00a0\u00bb.<\/p>\n","protected":false},"author":34,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"give_campaign_id":0,"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[],"class_list":["post-330964","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-non-classifiee"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.focolare.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/330964","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.focolare.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.focolare.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.focolare.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.focolare.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=330964"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.focolare.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/330964\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.focolare.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=330964"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.focolare.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=330964"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.focolare.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=330964"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}